Ehemalige „Quelle-Hauptverwaltung“ nach Modernisierung fertig bezogen
Aufbau des Landesamts für Statistik in Fürth vollendet

Dr. Thomas Gößl (2.v.l.), Präsident des Bayerischen Landesamts für Statistik, nimmt die Glückwünsche von Ministerpräsident Dr. Markus Söder (2.v.r.), Innenminister Joachim Herrmann (r.) und Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung entgegen.
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  • Dr. Thomas Gößl (2.v.l.), Präsident des Bayerischen Landesamts für Statistik, nimmt die Glückwünsche von Ministerpräsident Dr. Markus Söder (2.v.r.), Innenminister Joachim Herrmann (r.) und Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung entgegen.
  • Foto: Udo Dreier
  • hochgeladen von Arthur Kreklau

FÜRTH (pm/ak) – Die Modernisierung der Gebäude des Landesamts für Statistik in Fürth ist abgeschlossen. Der Aufbau des Landesamts für Statistik kann damit wie geplant 2019 vollendet werden. Im Rahmen eines Festaktes hielt Herr Ministerpräsident Dr. Markus Söder die Festrede, auch Herr Staatsminister Joachim Herrmann Und Oberbürgermeister der Stadt Fürth Dr. Thomas Jung richteten Grußworte an die Gäste. Der Präsident des Landesamts, Dr. Thomas Gößl, freute sich über zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft.

Nach der „Quelle-Pleite“ beschloss die Staatsregierung im November 2009, das Bayerische Landesamt für Statistik von München nach Fürth zu verlagern. OB Jung erinnerte an die düsteren Prognosen die der Stadt Fürth, nach dem Zusammenbruch der Quelle, eine „Bochumisierung“ prophezeiten. Doch die Zusage des damaligen Ministerpräsidenten Seehofer, mit dem Umzug des Landesamts für Statistik etwas für die Region zu tun, war das positive Signal, dass die Stadt und ihre Bevölkerung so dringend brauchten. Bereits 2010 wurde in den Räumen der ehemaligen Quelle-Hauptverwaltung die Zensus-Außenstelle eingerichtet, in den folgenden Jahren wurde der Gebäudekomplex an der Nürnberger Straße umfassend modernisiert. Parallel zu den Umbauarbeiten wurden sukzessive Aufgaben von München nach Fürth verlagert und Personal in Fürth aufgebaut. Mit der Sanierung der letzten Bauteile an der Finken- und der Langen Straße wurden die Arbeiten nun abgeschlossen und der Aufbau des Landesamts in Fürth kann vollendet werden. Dass das Landesamt ausgerechnet in der geschichtsträchtigen Quelle-Hauptverwaltung seine neue Heimat fand und auch einige der Mitarbeiterinnen früher bei der Quelle beschäftigt waren und von deren Schließung unmittelbar betroffen waren, ist tatsächlich nur Zufall und damit als Ironie des Schicksals zu verstehen.

Für Ministerpräsident Dr. Markus Söder ist das Landesamt für Statistik in Fürth ein Vorzeigemodell erfolgreicher Behördenverlagerung in Bayern. “Wir haben 43. Mio. Euro in exzellente Rahmenbedingungen für das Landesamt und 540 zukunftssichere Arbeitsplätze am Standort Fürth investiert. Ein starkes Signal für die Stadt und die ganze Region“, so Söder weiter.

Innenminister Joachim Herrmann sagte, er sei sicher, dass die vorbildliche Arbeit des Landesamts in den neuen Räumlichkeiten nahtlos fortgeführt wird. Neben dem Großprojekt „Zensus“ – Fürth wird 2021 wieder das bayerische Zentrum dieser Erhebung sein – erfülle das Amt zahlreiche weitere Aufgaben von erheblicher Bedeutung. Herrmann betonte, dass es das Landesamt trotz der Belastungen durch die Verlagerung von München nach Fürth auch in den letzten Jahren stets geschafft habe, seine Aufgaben als Informationsdienstleister des Freistaats vorbildlich zu erfüllen.

Der Präsident des Landesamts, Dr. Thomas Gößl, freute sich über mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamts, die zusammen mit zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft feierten. Für sie stehen in Fürth nun moderne und zeitgemäße Arbeitsplätze zur Verfügung. „Ich bin mir sicher, dass wir unsere Aufgaben in Europa, im Bund, aber vor allem für Bayern gut erfüllen werden. Wir sind der Informationsdienstleister des Freistaats und wollen das auch zeigen.“ In den Gebäuden des Landesamts für Statistik an der Nürnberger Straße in Fürth spiegeln sich mit Georg Borgfeldt und Gustav Schickedanz Unternehmergeschichten aus zwei Jahrhunderten wider.
Erstmals für die Öffentlichkeit zu besichtigen war das derzeit noch im Entstehen befindliche Kunstwerk „KALA HET DIWAI – Der Baum der Wissbegier“ des Nürnberger Künstlerduos Böhler & Orendt im Innenhof des Landesamts.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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