Die Erfolgsgeschichte von Uvex startete im kleinen Holzschuppen

Die nach dem deutschen Jagdflieger Manfred von Richthofen benannte Brille war eine der ersten Schutzbrillen der damals noch "Optischen Industrie-Anstalt". Foto: Ebersberger
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  • Die nach dem deutschen Jagdflieger Manfred von Richthofen benannte Brille war eine der ersten Schutzbrillen der damals noch "Optischen Industrie-Anstalt". Foto: Ebersberger
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FÜRTH - Die Firma Uvex feiert in diesem Jahr ihr 90. Firmenjubiläum. Grund genug auch für das Stadtmuseum, dem Fürther Familienunternehmen eine Sonderausstellung zu widmen.

„Eine Fürther Erfolgsgeschichte“ lautet der Untertitel der Ausstellung und so zeugen zahlreiche Exponate, Schriftstücke oder auch Fotos von der steten Entwicklung der von Philipp M. Winter gegründeten kleinen Firma hin zum Weltunternehmen. Ein historisches Bild der Ausstellung zeigt den Schuppen in Fürth-Poppenreuth, in dem 1926 alles begann - damals noch unter dem Namen „Optische Industrie-Anstalt“.
In aufwändiger Handarbeit wurden seinerzeit Schutzbrillen hergestellt. Bereits in den 30er Jahren wird die Produktion auch auf den Sport ausgeweitet. Aus den Anfangstagen sind dann auch einige außergewöhnliche Brillenexemplare zu bestaunen, wie etwa die plüschbesetzte „Richthofen-Brille“, die bei Fahrten im offenen Auto vor dem Fahrtwind schützen sollte.
Nur wenige Meter weiter kann man sehen, wie weit die momentane Entwicklung vorangeschritten ist. Modernste Skibrillen mit einem 180-Grad-Sichtfeld und selbsttönenden High-Tech-Brillenscheiben präsentieren sich in den Glasvitrinen - ebenso diverse Skihelme.
Doch Uvex gehört nicht nur im Sport - und hier vor allem im Ski- und Radsport - zu den Markenführern. Auch im Bereich Arbeitsschutz setzt das Fürther Unternehmen, das mittlerweile in der dritten Generation von Michael Winter geführt wird, weltweite Standards. Helme, Handschuhe und auch Gehörschutz gehören dazu, wie die Ausstellung eindrucksvoll zeigt.
Die Besucher erfahren übrigens auch wie es zum jetzigen Firmennamen kam. In den 50er Jahren entwickelte Rainer Winter, Sohn des Firmengründers, mit seinen Mitarbeitern den Namen als Abkürzung von „Ultraviolet Excluded“. Aus einfachen Winter Sonnenbrillen wurden so Uvex-Brillen.
Die Ausstellung im Stadtmuseum, Ottostraße 2, ist noch bis 21. August zu sehen.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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