Sanierung läuft bis 2027
Neuer Name für Rundfunkmuseum
- Das künftige „Neues Rundfunkmuseum Fürth – Haus des Hörens“ erhält einen geschwungenen Anbau und barrierefreien Eingang.
- Foto: © DBCO GmbH, Münster
- hochgeladen von Arthur Kreklau
Fürth (pm/ak) – Das Rundfunkmuseum in der Fürther Kurgartenstraße befindet sich seit Ende 2024 in einer umfassenden Sanierungsphase, die noch mehrere Jahre dauern wird. Als Zeitpunkt für die Wiedereröffnung ist der September 2027 vorgesehen. Während im Gebäude weitergebaut wird, steht eines bereits fest: Das Museum wird künftig den Namen „Neues Rundfunkmuseum Fürth – Haus des Hörens“ tragen.
Mit der Neugestaltung geht eine inhaltliche Erweiterung einher, die sich auch im Titel widerspiegeln soll. Das Thema Hören bleibt der Kern des Hauses, zugleich bleibt der Begriff Rundfunk bewusst erhalten. Kulturreferent Benedikt Döhla spricht von einer anspruchsvollen Aufgabe, die gelungen sei. Der neue Name verbinde Tradition und Zukunft, ohne den Charakter des Museums zu verlieren.
Auch Museumsleiterin Karin Heinzler sieht darin einen wichtigen Schritt. Die Bezeichnung fasse die Neuausrichtung zu einem lebendigen Bildungs- und Kulturort zusammen und betone zugleich die Wurzeln des Hauses. Mit dem neuen Profil könne das Team nun frühzeitig in die Öffentlichkeitsarbeit starten, ergänzt Martin Schramm, Leiter der städtischen Museen.
Besonders erfreulich sei die große Beteiligung aus der Bevölkerung. Zahlreiche Namensvorschläge und Hinweise seien im Vorfeld eingegangen, berichtet Heinzler. Für sie ist das ein Zeichen dafür, wie eng viele Fürtherinnen und Fürther mit dem Museum verbunden sind.
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