Caritas und Hospizverein schließen Partnerschaft
Neues Hospiz für Fürth
- Der Hospizverein Region Fürth e.V. und der Caritasverband Nürnberg e.V. schließen eine Kooperationsvereinbarung für ein neues stationäres Hospiz in Fürth.
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FÜRTH (pm/ak) – Der Weg zu einem stationären Hospiz in Fürth ist frei: Der Caritasverband Nürnberg und der Hospizverein Region Fürth haben eine umfassende Kooperationsvereinbarung geschlossen, die seit dem 13. Februar in Kraft ist und auf eine langfristige Zusammenarbeit ausgelegt ist. Beide Partner bündeln damit ihre Kompetenzen, um ein neues Versorgungsangebot in der Stadt aufzubauen.
Geplant ist ein Neubau in der Amalienstraße, direkt neben dem Senioren- und Pflegeheim Stift St. Josef. Die Caritas bringt ihre langjährige Erfahrung aus dem Betrieb des Hospizes Xenia in Nürnberg ein, während der Hospizverein Fürth künftig die ehrenamtliche Begleitung der Gäste übernimmt und die ärztliche Palliativversorgung sicherstellt. Das Projekt befindet sich derzeit in der konzeptionellen Ausarbeitung, doch die Verantwortlichen sehen in der Kooperation einen entscheidenden Schritt für den weiteren Planungsprozess.
Caritasdirektor Michael Schwarz betont, dass noch viele Etappen zu bewältigen seien, die Vereinbarung jedoch den Auftakt eines strukturierten Entwicklungsprozesses markiere. Auch Dr. Ulf Prudlo, Vorsitzender des Hospizvereins, sieht in der Partnerschaft die Grundlage für ein bedarfsgerechtes und nachhaltiges Angebot am Lebensende.
Für Oberbürgermeister Thomas Jung ist die Zusammenarbeit ein wichtiges Signal. Sie stärke die pflegerische Infrastruktur der Stadt und zeige, wie sehr Fürth vom Engagement seiner sozialen Träger profitiere. Mit dem geplanten Hospiz wird eine bislang bestehende Versorgungslücke geschlossen – ein Gewinn für die gesamte Region.
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