Internationale Summer School
Dialog über soziale Marktwirtschaft
- Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Summer School mit LEZ-Chefin Evi Kurz (rechts im Bild) vor dem Ludwig Erhard Zentrum (LEZ).
- Foto: Stiftung Ludwig-Erhard-Haus
- hochgeladen von Arthur Kreklau
FÜRTH (pm/ak) – Ende Juli kamen 24 junge Fachkräfte aus 20 Ländern zu einer fünftägigen Summer School in München und Fürth zusammen. Die Teilnehmenden stammten aus Lateinamerika, Afrika, Asien und dem Nahen Osten und setzten sich intensiv mit den Grundlagen und aktuellen Herausforderungen der sozialen Marktwirtschaft auseinander. Organisiert wurde das Programm vom Lateinamerikareferat des Instituts für internationale Zusammenarbeit der Hanns‑Seidel‑Stiftung, dem Ludwig Erhard Zentrum und der Friedrich‑Alexander‑Universität Erlangen‑Nürnberg.
Die soziale Marktwirtschaft, eng verbunden mit dem früheren Bundeswirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard, bildet seit Mitte des 20. Jahrhunderts einen zentralen Bestandteil des deutschen Wirtschaftsmodells. Sie verbindet wirtschaftliche Freiheit mit sozialer Verantwortung und gilt bis heute als Orientierungspunkt für Fragen nach Gerechtigkeit, Chancengleichheit und nachhaltigem Wohlstand. Diese Themen prägten auch die Diskussionen der Summer School: Wie lässt sich Wachstum sozial verträglich gestalten, welche Aufgaben übernimmt der Staat, und wie gelingt nachhaltige Entwicklung in einer global vernetzten Welt.
Zum Programm gehörten Besuche im Bayerischen Landtag, im Ludwig Erhard Zentrum sowie ein Empfang im Fürther Rathaus durch Bürgermeister Dietmar Helm. Außerdem stand eine Besichtigung des Unternehmens Faber‑Castell in Stein auf dem Plan. Die Mischung aus Vorträgen, Gesprächen und Exkursionen bot den internationalen Gästen vielfältige Einblicke und sollte das Verständnis für die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft vertiefen.
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