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Greuther Teeladen stellt die Heilpflanze Cistrose vor

Tee mit dem Inhaltsstoffen der Cistrose kann auf vielfältige Weise zubereitet werden. ©hjschneider/Fotolia.com
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FÜRTH (pm/vs) - Die Blätter fallen von den Bäumen und die Tage werden kürzer. Der Herbst zieht ins Land und damit beginnt auch wieder die Erkältungszeit. Das Immunsystem wird durch nasse Witterung und kalte Temperaturen auf die Probe gestellt. Hier kann eine Pflanze ganz besonders unterstützen: Cistus Incanus oder zu Deutsch die graubehaarte Cistrose.

Traditionell wird die Cistrose vor allem im Mittelmeerraum gegen Durchfall und Hauterkrankungen verwendet. Bei uns lange Zeit in Vergessenheit geraten, wurde die Cistrose 1999 als Pflanze des Jahres gekürt. Seitdem erfährt die Cistrose wieder stärker werdende Beachtung.

Stark gegen Grippeviren

Die Naturmedizin schreibt der Cistrose viele positive Eigenschaften zu. Sie soll beispielsweise entzündungshemmend wirken. Laboruntersuchungen haben gar einen starken antiviralen Effekt eines Cistrosenextrakts gegen Grippeviren gezeigt. Die in der Cistrose beinhalteten Polyphenole sollen hierfür ursächlich verantwortlich sein, indem die Viren physikalisch am Eindringen in die Zellen gehindert werden. Eine klinische Wirksamkeit zur Vorbeugung der Grippe ist wissenschaftlich jedoch noch nicht belegt.

Wertvolle Polyphenole

Polyphenole haben im Allgemeinen einen breiten Nutzen für unser Wohlbefinden. Am besten ist dabei die antioxidative Wirkung der Polyphenole, die sich unter anderem auch im Rotwein befinden, erforscht. Dabei werden die freien Radikalen im Körper neutralisiert und unterstützen so die körpereigenen Abwehrkräfte. In einem Vergleich wurden verschiedene Tees, Säfte und Weine in ihrer Fähigkeit freie Radikale zu neutralisieren, bewertet. Dabei schnitt die Cistrose besonders gut ab. So ist der Cistrosentee dreimal so gesund wie Grüner Tee und Holunderbeersaft. Er schützt das Herz um ein vielfaches besser als Rotwein und besitzt eine 20fach stärkere antioxidative Kraft als frisch gepresster Zitronensaft und ist 5 Mal wirkungsvoller als Vitamin C.

Unser Tipp

Vor allem die Blätter und die Zweige der Cistrose werden als Tee aufgegossen. Neben Tee als Darreichungsform kann die Cistrose auch als Pulver oder als Kräuter-Bitter in Tropfenform eingenommen werden. Die immense Vielfalt an Polyphenolen in der Cistrose macht diese Pflanze für den menschlichen Organismus so wertvoll. Die Cistrose verdient somit zu Recht den Beinamen der Powerpflanze.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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