Umwelttipps in vier Sprachen
Grundschule Oberasbach-Altenberg produziert eigenes Erklärvideo
- Projektbeteiligte Schulkinder, Lehrerin Katja Wagner, Lehrer Tim de Lange, Oberasbachs Erster Bürgermeister Thomas Diebenbusch und Schulleiterin Gabriele Eitel (v.l.) bei der Premiere der Videos im Rahmen des Schulsommerfestes.
- Foto: © Grundschule Oberasbach-Altenberg
- hochgeladen von Arthur Kreklau
Oberasbach (pm/ak) – Wie Umweltwissen verständlich und für viele Menschen zugänglich wird, damit beschäftigte sich die Ethikgruppe der Klassen 4a und 4b der Grundschule Oberasbach‑Altenberg. Aus einer einfachen Frage der Schul‑Umweltbeauftragten Katja Wagner entwickelte sich ein Projekt, das die Schülerinnen und Schüler über mehrere Monate begleitete und schließlich in einem professionell gestalteten Erklärvideo mündete.
Lehrer Tim de Lange brachte Erfahrung aus der Film- und Medienproduktion mit – ein Vorteil, der den Kindern half, ihre Ideen in ein echtes Videoprojekt zu überführen. Sie recherchierten zu Themen rund um Umwelt und Nachhaltigkeit, formulierten eigene Texte und planten die Szenen. Moderation, Kameraarbeit, Regie und Organisation übernahmen die Kinder weitgehend selbst. Insgesamt waren 20 Schülerinnen und Schüler beteiligt. Die technische Nachbearbeitung mit Animationen und Untertiteln lag bei de Lange.
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Besonderen Wert legte die Gruppe darauf, die unterschiedlichen Hintergründe der Kinder einzubeziehen. Die Umwelttipps wurden deshalb nicht nur auf Deutsch, sondern auch in Englisch, Türkisch und Russisch eingesprochen. Die Mehrsprachigkeit sollte zeigen, dass Umweltschutz alle betrifft – und dass kleine Veränderungen im Alltag bereits Wirkung entfalten können.
Bei der Premiere im Rahmen des Schulsommerfestes Ende Juni lobte Oberasbachs Erster Bürgermeister Thomas Diebenbusch die gemeinsame Arbeit. Das Projekt zeige, wie Kinder Verantwortung übernehmen und mit Teamarbeit ein kreatives Ergebnis erzielen. Es passe zudem gut zur Auszeichnung der Schule als „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“, die sie im März zum zweiten Mal in Folge erhielt.
Die fertigen Videos sind auf dem YouTube‑Kanal der Stadt Oberasbach zu sehen und über die städtische Homepage verlinkt. Im Intro führt ein Menü zur Sprachauswahl für die vier Versionen.
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