Fairer Handel ist nachhaltig verankert
Stein ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Erster Bürgermeister Kurt Krömer und Angelika Dittmann, Leiterin der Steuerungsgruppe.
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  • Erster Bürgermeister Kurt Krömer und Angelika Dittmann, Leiterin der Steuerungsgruppe.
  • Foto: Stadt Stein
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STADT STEIN (pm/ak) - Die Stadt Stein erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2017 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

Steins Erster Bürgermeister Kurt Krömer freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Stein. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass die Stadt Stein dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Vor vier Jahren erhielt die Stadt Stein von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Der Bürgermeister und seine Gäste trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Stein sind das alljährliche Fairschmecker-Frühstücke, Aktionen zur fairen Berufskleidung und das Fair Play Schulprojekt mit Fairtrade-Sportbällen nur einige Beispiele erfolgreicher Projekte in den letzten Jahren. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement “, sagt Angelika Dittmann, Leiterin der Steuerungsgruppe, „Geplant sind Projekte zur öffentlichen Beschaffung und in der Kooperation mit unseren Schulen“.

Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet der Stadt Stein auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals - SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag. Stein ist eine von über 700 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der FairtradeTowns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de

Erster Bürgermeister Kurt Krömer und Angelika Dittmann, Leiterin der Steuerungsgruppe.
Die Stadt Stein bleibt auch weiterhin Fairtrade-Stadt.
Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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