Universität untersucht Qualität des Wirtschaftsstandorts
Gute Noten für den Landkreis Fürth

v.l.n.r.: Thomas Mörtel (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft), Prof. Dr. Tobias Chilla (Friedrich-Alexander-Universität), Dr. Maike Müller-Klier (Geschäftsführerin des IHK-Gremiums Fürth) und Landrat Matthias Dießl.
  • v.l.n.r.: Thomas Mörtel (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft), Prof. Dr. Tobias Chilla (Friedrich-Alexander-Universität), Dr. Maike Müller-Klier (Geschäftsführerin des IHK-Gremiums Fürth) und Landrat Matthias Dießl.
  • Foto: Landratsamt Fürth
  • hochgeladen von Arthur Kreklau

ZIRNDORF (pm/ak) - Was macht den Landkreis fit für die Zukunft? Welche Möglichkeiten gibt es für die Wirtschaftsförderung, um den Standort weiter zu optimieren? Diese und andere Fragen sollten mit der neuen Unternehmerumfrage beantwortet werden. Dazu wurden vom Regionalmanagement im Landkreis Fürth rund 2700 Unternehmen angeschrieben.

Ausgewertet wurde die Umfrage durch Prof. Dr. Tobias Chilla und Cornelia Müller vom Institut für Geographie - Regionalentwicklung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Das Ergebnis, das im Rahmen des jüngsten Wirtschaftskreises vorgestellt wurde, kann sich sehen lassen: Die Gesamtbewertung für den Landkreis sowie für sein Image fallen positiv aus, seine Aktivitäten werden von den Unternehmen als dynamisch beurteilt.
Wie Prof. Dr. Tobias Chilla ausführte, liegen die Kernanliegen der Unternehmen in den Bereichen Flächenverfügbarkeit, Digitalisierung, Firmennachfolge und Fachkräf-tesituation. Gerade bei den Themen Breitbandversorgung und Mobilfunk wünschen sich die Unternehmen eine flächendeckende Versorgung mit hohen Geschwindigkeiten. Beunruhigend sei aber das Thema des Bedarfs an Auszubildenden, da viele Unternehmen bereits jetzt akuten Bedarf hätten und eine zukünftige Verschärfung zu befürchten sei. Immer mehr Unternehmen fänden keine geeigneten Azubis mehr.
Prof. Dr. Tobias Chilla regte an, die Schulen des Landkreises stärker in diese Thematik einzubinden, außerdem sollten Studienabbrecher angesprochen werden, um diese für eine Ausbildung im Landkreis Fürth zu gewinnen. Der Landrat wies in diesem Zusammenhang auf die Ausbildungsplatzbörse des Landkreises auf der Landkreis-Homepage hin, die kostenlos zur Verfügung stehe. Er ermunterte die Unternehmen diese zu nutzen und Ausbildungsangebote dort einzustellen.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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