Bombenfund in Nürnberg
UPDATE 4. Entschärfung des Blindgängers in Lichtenreuth gelungen!

Die Fliegerbombe in Lichtenreuth wurde erfolgreich entschärft und liegt für den Abtransport parat.  | Foto: Stadt Nürnberg
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  • Die Fliegerbombe in Lichtenreuth wurde erfolgreich entschärft und liegt für den Abtransport parat.
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UPDATE 4:

Nürnberg (pm/nf) - Wie die Nürnberger Hilfsorganisationen berichten, wurden 25 Personen in der eingerichteten Betreuungsstelle betreut. Eine gehbeeinträchtigte Person musste im Verlauf der Maßnahmen mit einem Krankentransportwagen in die Betreuungsstelle gebracht werden.

Oberbürgermeister Marcus König informierte sich über die Evakuierungsmaßnahme vor Ort bei den Nürnberger Hilfsdiensten.  | Foto: Sanitätseinsatzleitung / Nürnberger Hilfsorganisationen
  • Oberbürgermeister Marcus König informierte sich über die Evakuierungsmaßnahme vor Ort bei den Nürnberger Hilfsdiensten.
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Nürnberger Hilfsorganisationen im Evakuierungseinsatz - Rückführung evakuierter Personen hat begonnen.  | Foto: Sanitätseinsatzleitung / Nürnberger Hilfsorganisationen
  • Nürnberger Hilfsorganisationen im Evakuierungseinsatz - Rückführung evakuierter Personen hat begonnen.
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Unmittelbar nach erfolgter Entschärfung gegen 12:00 Uhr haben die Hilfsorganisationen gemeinsam mit der VAG mit der Rückführung der evakuierten Personen begonnen. Man geht davon aus, gegen 13:00 Uhr den Einsatz beenden zu können. Zur Absicherung des Sprengmeisters Michael Weiß befinden waren zudem ein Rettungswagen (RTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) vor Ort. Insgesamt sind derzeit 26 Einsatzkräfte der Nürnberger Hilfsorganisationen im Einsatz.

Nürnberger Hilfsorganisationen im Evakuierungseinsatz - Rückführung evakuierter Personen begonnen.  | Foto: Sanitätseinsatzleitung / Nürnberger Hilfsorganisationen
  • Nürnberger Hilfsorganisationen im Evakuierungseinsatz - Rückführung evakuierter Personen begonnen.
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UPDATE 3:

NÜRNBERG - Die Sprengmeister um Michael Weiß konnten die Bombe in Lichtenreuth entschärfen. Sie liegt jetzt bereit für den Abtransport. Die Evakuierung kann bald aufgehoben werden. 

Die Fliegerbombe in Lichtenreuth wurde erfolgreich entschärft und liegt für den Abtransport parat.  | Foto: Stadt Nürnberg
  • Die Fliegerbombe in Lichtenreuth wurde erfolgreich entschärft und liegt für den Abtransport parat.
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UPDATE 2:

NÜRNBERG - Die Sprengmeister um Michael Weiß weisen darauf hin, dass die Entschärfung länger als eine Stunde dauern kann. Der Grund: Die Zünder sind stark „verbacken“.

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UPDATE:
Nürnberg (pm/nf) - Vor der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist heute die Evakuierung von rund 390 Menschen im Stadtteil Lichtenreuth angelaufen. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen gehen von Haus zu Haus, um sicherzustellen, dass die Betroffenen das Sperrgebiet verlassen haben.

Evakuiert werden unter anderem eine neu gebaute Häuserzeile an der Lorenz-­Hagen-­Straße sowie das Gebäude der Technischen Universität Nürnberg (UTN) an der Dr.-Luise­-Herzberg-Straße. Mit der Entschärfung des Blindgängers soll ab etwa 10 Uhr begonnen werden.

Die 450 Kilogramm schwere, amerikanische Fliegerbombe war am gestrigen Montagnachmittag, 9. März, bei Bauarbeiten im neuen Stadtteil Lichtenreuth gefunden worden. Sie liegt in einer Baugrube mittig auf dem Areal. Die Entfernung zur Münchener Straße beträgt etwas mehr als 300 Meter. Sprengmeister Michael Weiß hat rund um den Fundort einen Sicherheitsradius von 450 Metern festgelegt. Um den Bombenfundort wurde ein Schutzwall aus zwölf Containern errichtet, die mit Wassersäcken gefüllt sind. Oberbürgermeister Marcus König hat sich bei Örtlichen Einsatzleitung vor Ort über die aktuelle Lage informiert. Rund 150 Einsatzkräfte sind vor Ort.

Seit 7 Uhr ist ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 09 11 / 64 37 58 88 freigeschaltet. Für Personen, die von der Evakuierung betroffen sind, wurde im NCC Messe eine Betreuungsstelle eingerichtet. Ein Sonderbus der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg pendelt seit 8.30 Uhr zur Betreuungsstelle. Ab 9 Uhr wird die Münchener Straße auf Höhe Bayernstraße (aus der Innenstadt kommend) und Bauernfeindstraße (aus Langwasser kommend) gesperrt. Zudem wird die U-Bahn-Linie 1 (Langwasser Süd – Fürth Hardhöhe) getrennt. Sie fährt aus Richtung Langwasser bis zum U-Bahnhof Messe und aus Richtung Innenstadt bis Hasenbuck. Außerdem muss die Buslinie 53 (Luitpoldhain – Schwand) eine Umleitung fahren.

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NÜRNBERG (pm/nf) - In Nürnberg-Lichtenreuth wurde heute am frühen Nachmittag eine 450 Kilogramm schwere Fliegerbombe gefunden. Infolge des Fundes wurden die Sanitätseinsatzleitung, ein Rettungswagen sowie die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung und der Zugführer Betreuung alarmiert.

Die Evakuierung der betroffenen Anwohner wird morgen ab 8 Uhr aktiv.  | Foto:  Sanitätseinsatzleitung / Nürnberger Hilfsorganisationen
  • Die Evakuierung der betroffenen Anwohner wird morgen ab 8 Uhr aktiv.
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Vor Ort wurde in Abstimmung mit allen beteiligten Kräften, darunter die Berufsfeuerwehr Nürnberg und der Kampfmittelräumdienst, ein Evakuierungsradius festgelegt sowie der Zeitpunkt für die Entschärfung der Bombe abgestimmt. Nach aktuellem Planungsstand soll die Bombe morgen Vormittag entschärft werden.

Es handelt sich um eine amerikanische Fliegerbombe mit rund 450 Kilogramm Gewicht und zwei Aufschlagzündern an Front und Heck. Sie liegt in einer Baugrube mittig auf dem Areal.  | Foto: Stadt Nürnberg
  • Es handelt sich um eine amerikanische Fliegerbombe mit rund 450 Kilogramm Gewicht und zwei Aufschlagzündern an Front und Heck. Sie liegt in einer Baugrube mittig auf dem Areal.
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Voraussichtlich ab 10 Uhr entschärfen dann Sprengmeister Michael Weiß und sein Team den Blindgänger. Während der Entschärfung wird die Münchener Straße für den Verkehr gesperrt. Die U-Bahnlinie U1 ist ebenfalls betroffen. Während der Entschärfung muss zudem der Luftraum gesperrt werden. 

Der Sicherheitsradius wurde auf 450 Meter festgelegt. Rund um den Bombenfundort wird ein Schutzwall aus zwölf Containern errichtet, die mit Wassersäcken gefüllt sind. Circa 390 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen. Evakuiert werden unter anderem eine neu gebaute Häuserzeile an der Lorenz-Hagen-Straße sowie das Gebäude der Technischen Universität Nürnberg (UTN) an der Dr. Luise-Herzberg-Straße. 

Rund um den Bombenfundort wird ein Schutzwall aus zwölf Containern errichtet, die mit Wasserblasen gefüllt sind. Die Container stammen aus dem Hafen. | Foto: Stadt Nürnberg
  • Rund um den Bombenfundort wird ein Schutzwall aus zwölf Containern errichtet, die mit Wasserblasen gefüllt sind. Die Container stammen aus dem Hafen.
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Die dort wohnhaften Personen werden gebeten, den Bereich rechtzeitig zu verlassen. Die Entscheidung, die Entschärfung nicht bereits am heutigen Abend durchzuführen, wurde auch vor dem Hintergrund getroffen, dass sich morgen tagsüber voraussichtlich weniger Menschen in ihren Wohnungen aufhalten werden.

Die Nürnberger Hilfsorganisationen richten für den morgigen Vormittag eine Betreuungsstelle für Personen ein, die während der Evakuierung keine andere Aufenthaltsmöglichkeit haben. Der genaue Standort wird von der Stadt Nürnberg zeitnah bekanntgegeben. Die Vorbereitungen hierfür laufen bereits. Ab 7 Uhr ist ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 09 11 / 64 37 58 88 freigeschaltet.

Die Evakuierung der betroffenen Anwohner wird morgen ab 8 Uhr aktiv.  | Foto:  Sanitätseinsatzleitung / Nürnberger Hilfsorganisationen
  • Die Evakuierung der betroffenen Anwohner wird morgen ab 8 Uhr aktiv.
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Darüber hinaus halten die Nürnberger Hilfsorganisationen eine Schnelleinsatzgruppe Transport vor. Diese Einheiten aus Rettungs- und Krankentransportwagen stehen bereit, um Menschen zu unterstützen, die ihre Wohnungen nicht selbstständig verlassen können, etwa aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen oder eingeschränkter Mobilität. So kann bei Bedarf sowohl der Transport als auch eine medizinische Betreuung sichergestellt werden.

Für die Nürnberger Hilfsorganisationen werden am morgigen Vormittag 26 Einsatzkräfte im Einsatz sein. Bereits heute waren 10 Einsatzkräfte der Sanitätseinsatzleitung im Einsatz.

Im Vergleich zu anderen Bombenfunden der jüngeren Vergangenheit in Nürnberg stellt sich die aktuelle Lage logistisch deutlich entspannter dar. Durch den vorhandenen Planungszeitraum bis morgen Vormittag können die Maßnahmen umfassend vorbereitet werden. Aus heutiger Sicht rechnen die Nürnberger Hilfsorganisationen daher mit einem geordneten Einsatzablauf ohne besondere Vorkommnisse.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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