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Strengere Regeln gefordert
E-Scooter: Ärger ohne Ende!

Probleme mit den E-Scootern beschränken sich nicht nur auf das Fahren. Ausgewiesene Scooter-Parkplätze wie hier an der Nürnberger Burg sind überfüllt und versperren die Fußgängerwege.  | Foto: Victor Schlampp
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  • Probleme mit den E-Scootern beschränken sich nicht nur auf das Fahren. Ausgewiesene Scooter-Parkplätze wie hier an der Nürnberger Burg sind überfüllt und versperren die Fußgängerwege.
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  • Opfer von E-Scooter-Unfällen bleiben oft auf den Kosten sitzen. 
  • Viele Menschen wünschen sich deutlich strengere Regeln, wenn es um die elektrischen Flitzer geht.
  • Rücksichtslos wird mit hoher Geschwindigkeit auch auf Fußwegen gerast
  • Hohe Verletzungsgefahr

Region (dpa) - Eine Mehrheit will nach einer Umfrage strengere Regeln für die Nutzung von E-Scootern. Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Sozialverbandes Vdk zeigen, dass 57 Prozent der Befragten zusätzliche Regulierungen bei der Nutzung von E-Scootern wollen. Für ein komplettes Verbot seien demnach weitere 18 Prozent, wie der Vdk mitteilte.

Etwa ein Drittel der Befragten (36 Prozent) sprach sich für eine «etwas stärkere» Regulierung aus, zum Beispiel für feste Parkzonen für E-Scooter, während 21 Prozent sich sogar eine «deutlich stärkere» Regulierung wünschen. Befragt wurden 2.234 Menschen über 18 Jahren im Zeitraum vom 23.- 26. Januar 2026.

Probleme mit den E-Scootern beschränken sich nicht nur auf das Fahren. Ausgewiesene Scooter-Parkplätze wie hier an der Nürnberger Burg sind überfüllt und versperren die Fußgängerwege.  | Foto: Victor Schlampp
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Handlungsauftrag für die Politik

«Damit ergibt sich ein klarer Handlungsauftrag für die Politik», hießt es vom Vdk. «Uns schreiben immer wieder Mitglieder, insbesondere blinde Menschen, die über Roller gestürzt sind und dann noch nicht einmal Schmerzensgeld erhalten», so VdK-Präsidentin Verena Bentele laut Mitteilung. «Aber wer mit dem öffentlichen Raum Geld verdienen möchte, wie es die Anbieter von Leih-E-Scootern tun, hat auch eine Sorgfaltspflicht.»

Der Bundestag berät am Donnerstag in erster Lesung einen Gesetzentwurf, wie Vermieter und Fahrer stärker in die Pflicht genommen werden sollen. Der Sozialverband begrüße die geplanten Änderungen an den Haftungsregeln ausdrücklich. Unfallopfer und Geschädigte könnten aktuell nämlich oft keinen Anspruch auf Schadenersatz geltend machen. Dafür müssten sie ein Verschulden des Fahrers nachweisen.

Probleme mit den E-Scootern beschränken sich nicht nur auf das Fahren. Ausgewiesene Scooter-Parkplätze wie hier an der Nürnberger Burg sind überfüllt und versperren die Fußgängerwege.  | Foto: Victor Schlampp
Probleme mit den E-Scootern beschränken sich nicht nur auf das Fahren. Ausgewiesene Scooter-Parkplätze wie hier an der Nürnberger Burg sind überfüllt und versperren die Fußgängerwege.  | Foto: Victor Schlampp
Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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