Er ist der Urururenkel von König Ludwig III.
Prinz von Bayern wandert für Kenia

Prinz Ludwig steht in der Arena von Schloss Kaltenberg.
  • Prinz Ludwig steht in der Arena von Schloss Kaltenberg.
  • Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
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KALTENERG/SCHWANGAU (dpa/lby) - 100 Kilometer zu Fuß in knapp 24 Stunden - damit wirbt Prinz Ludwig von Bayern erneut für sein Bildungsprojekt in einer der ärmsten Regionen Afrikas. Am Samstag (5. September) will sich der Prinz mit weiteren Teilnehmern von Schloss Kaltenberg (Landkreis Landsberg) auf den Weg machen. Ziel ist Schloss Hohenschwangau.

Mit diesem sogenannten Löwenmarsch will der Urururenkel von König Ludwig III. Spenden für sein Projekt in Kenia sammeln. In der von Prinz Ludwig von Bayern mit Gleichgesinnten gegründeten IT-Schule «Learning Lions» erhalten junge Menschen in der abgelegenen kenianischen Region Turkana an der Grenze zu Südsudan und Äthiopien eine kostenlose Ausbildung in den Bereichen IT-Dienstleistungen und digitale Medien.

Mit Hilfe von Freiwilligen aus aller Welt seien die Auszubildenden spätestens nach einem Jahr in der Lage, via Internet und über internationale Plattformen IT- Aufträge zu bearbeiten, hieß es. Damit müssen sie auch ihre Heimat nicht verlassen. Um diese Chance möglichst weiteren vielen jungen Menschen zu bieten, wird nun ein größerer Campus errichtet. Für den Abschluss der Bauarbeiten und die Ausstattung des Campus' würden die Spenden des Löwenmarsches dringend benötigt, erläuterten die Veranstalter.

«Lasst uns ein starkes Zeichen der Solidarität setzen! Bitte marschiert mit oder spendet», appellierte Prinz Ludwig von Bayern. Entlang des Ammersees geht es zunächst bis nach Dießen, nach Einbruch der Dunkelheit vorbei an der Wessobrunner Tassilolinde bis zur Wieskirche und mit dem Sonnenaufgang Richtung Schloss Hohenschwangau.

Schirmherr der Veranstaltung ist Staatskanzleichef Florian Herrmann, der im vergangenen Jahr an der Wanderung teilnahm. Der Freistaat Bayern hatte damals das Projekt «Learning Lions» mit fast einer halben Million Euro unterstützt.

Die Teilnehmer des Marsches wandern von 20 bis zu 100 Kilometer innerhalb von 24 Stunden. Auch im Vorjahr liefen nicht alle Wanderer die gesamte Distanz. Einige, darunter auch Prominente wie Rosi Mittermaier und Christian Neureuther sowie Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel und seine Frau Irene Epple, begleiteten die Marschierer auf einer Teilstrecke.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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