Stubaital: Fünf Deutsche gerettet
UPDATE 2: Lawine auf Tiroler Gletscher - Bundeswehr im Einsatz
- Die Lawine ging abseits der gesicherten Pisten ab. (Archivbild)
- Foto: Sachelle Babbar/ZUMA Press Wire/dpa
- hochgeladen von Nicole Fuchsbauer
- Nach einer Lawine auf dem Stubaier Gletscher suchen Retter mit Hunden und Helikoptern nach Vermissten.
- ehrere Menschen überleben in den Schneemassen.
- Doch der Rettungseinsatz ist noch nicht beendet.
- Was bisher bekannt ist
- Wie die Rettung von acht Menschen ablief – und warum auch deutsche Soldaten dabei mithalfen.
UPDATE 2: 15.34 Uhr
Neustift im Stubaital (dpa) - Acht Wintersportler haben einen großen Lawinenabgang im österreichischen Bundesland Tirol überlebt. Unter den Menschen, die aus dem Schnee gerettet wurden, waren fünf Personen aus Deutschland, wie ein Sprecher der Stubaier Gletscherbahnen der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Die restlichen Verschütteten stammten aus Bulgarien und Österreich. Insgesamt wurden vier Personen leicht verletzt, zwei davon wurden in eine Klinik geflogen. Zuvor habe der Seilbahnbetreiber von insgesamt neun Geretteten berichtet, weil ein Betroffener sich zweimal bei der Polizei gemeldet hatte, erklärte der Sprecher.
Bundeswehr an Suche beteiligt
An dem großen Such- und Rettungseinsatz mit insgesamt rund 250 Helfern seien auch etwa 90 Soldaten der Deutschen Bundeswehr beteiligt gewesen, die sich im Rahmen einer Ausbildung auf dem Gletscher aufhielten, sagte der Sprecher. Neben österreichischen Bergrettern waren auch 60 tschechische und polnische Bergretter, Suchhunde und mehrere Hubschrauber im Einsatz.
Der Einsatz wurde am Nachmittag beendet, nachdem ein Hubschrauber das Gebiet mit einer elektronischen Sonde überflogen hatte. Weitere Personen würden nicht vermisst, sagte der Sprecher.
Skifahrer als Auslöser vermutet
Die Lawine ging am Morgen im freien Gelände ab und erreichte auch einen Pisten-Bereich. Die Schneemassen wurden vermutlich durch Skifahrer ausgelöst, wie es vom Seilbahnbetreiber hieß.
In den Tagen zuvor hatte es viel geschneit, die Niederschlagsmengen seien aber nicht außergewöhnlich gewesen, sagte der Sprecher. Bevor die Lawine abging, seien bereits einige Skifahrer ohne Zwischenfälle auf dem betroffenen Hang abgefahren, wie an Spuren im Schnee zu erkennen gewesen sei. Im freien Skigelände abseits der Pisten herrsche aber immer ein gewisses Risiko, sagte er.
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UPDATE:
Neustift im Stubaital (dpa) - Nach einem großen Lawinenabgang im österreichischen Bundesland Tirol sind neun Verschüttete lebend geborgen worden. Das teilten die Stubaier Gletscherbahnen der Nachrichtenagentur APA mit. Ob noch weitere Wintersportler auf dem Stubaier Gletscher unter den Schneemassen begraben wurden, war vorerst nicht bekannt.
Nach dem Abgang der Lawine am Morgen waren zunächst sechs teilweise verschüttete Menschen nahe einer Piste befreit worden. Wenig später seien drei weitere Personen lebend gerettet und in Krankenhäuser geflogen worden, hieß es vom Seilbahnbetreiber.
Lawine abseits der Pisten ausgelöst
Zuvor hatte die österreichische Nachrichtenagentur APA nach Polizeiangaben berichtet, dass die Lawine vermutlich von Skifahrern ausgelöst wurde, die in ungesichertem Gelände unterwegs waren. Die Schneemassen hätten aber auch eine Piste erreicht, sagte ein Vertreter der Bergrettung in Neustift der dpa.
An dem Such-Einsatz waren zwei Bergrettungsteams, Suchhunde und mehrere Hubschrauber beteiligt, hieß es von der Einsatz-Leitstelle des Bundeslandes Tirol.
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Neustift im Stubaital (dpa) - Auf dem Stubaier Gletscher in Tirol läuft nach einem großen Lawinenabgang eine Suche nach mehreren möglichen Vermissten. Das teilte eine Sprecherin der österreichischen Polizei der Deutschen Presse-Agentur mit. Zur Zahl der Betroffenen machten die Behörden vorerst keine Angaben.
Zuvor hatte die österreichische Nachrichtenagentur APA nach Polizeiangaben berichtet, dass die Lawine vermutlich von Skifahrern ausgelöst wurde, die in ungesichertem Gelände unterwegs waren. Die Schneemassen hätten aber auch eine Piste erreicht, sagte ein Vertreter der Bergrettung in Neustift der dpa.
An dem Such-Einsatz waren zwei Bergrettungsteams, Suchhunde und mehrere Hubschrauber beteiligt, hieß es von der Einsatz-Leitstelle des Bundeslandes Tirol.
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