Abschiebung vorbereitet ++ Magdeburg
UPDATE: Wieder ein Weihnachtsmarkt im Visier: 21-Jähriger festgenommen!
- In Magdeburg wurde am Freitag ein 21-Jähriger in Gewahrsam genommen.
- Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
- hochgeladen von Redaktion MarktSpiegel
- Ein 21-Jähriger ist in Gewahrsam – er soll Anschlagspläne geäußert haben
- Details zu den Hintergründen gibt es zunächst nicht
UPDATE: 20.04 Uhr
Magdeburg (dpa/vero) - Das Innenministerium in Magdeburg teilte auf Anfrage mit, es bereite aktuell eine Abschiebung auf Grund einer «auf Tatsachen gestützten Prognose zur Abwehr einer besonderen Gefahr für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland oder einer terroristischen Gefahr» vor. Der 21-Jährige werde zur Vorbereitung der Abschiebungsanordnung in sogenannte Vorbereitungshaft genommen.
Der Weihnachtsmarktsaison sei durch die für die Gefahrenabwehr zuständigen Behörden eine besondere Bedeutung beizumessen, teilte das Innenministerium weiter mit. Das gelte insbesondere angesichts der aktuellen nationalen sowie internationalen Sicherheitslage und vor dem Hintergrund der Amokfahrt vom 20. Dezember 2024 auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt.
«Die polizeiliche Bewertung der Sicherheitslage zeigt, dass die Weihnachtsmärkte aufgrund des zu erwartenden hohen Besucheraufkommens, der meist zentralen Lage, der vielfältigen Zugangsmöglichkeiten und der christlichen Symbolkraft einer besonderen abstrakten Gefährdung unterliegen.» Darauf hätten die Sicherheitsbehörden auch in diesem Jahr wiederholt hingewiesen und seien auch deshalb in hohem Maße wegen potenzieller Anschläge oder Amokfahrten sensibilisiert.
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Magdeburg (dpa/vero) - Nach der Äußerung von Anschlagsplänen ist ein 21-Jähriger aus Zentralasien in Magdeburg am vergangenen Freitag in Gewahrsam genommen worden.
Den Plänen könnte eine islamistische Motivation zugrunde liegen, wie eine Sprecherin des Innenministeriums in Sachsen-Anhalt auf Nachfrage bestätigte. Zentralasien ist überwiegend muslimisch geprägt. Durch die Ingewahrsamnahme sollte demnach ein möglicher Anschlag auf größere Menschenmengen verhindert werden. Zuerst berichtete die «Volksstimme».
Details zu den Hintergründen und dazu, wie konkret die Äußerungen des Mannes gewesen sind, gab es zunächst nicht. Der 21-Jährige befindet sich der Sprecherin zufolge weiterhin in Gewahrsam.
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Autor:Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg |
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