Rüstungsgeschäft lohnt sich
Panzerbauer will an die Börse
- (Symbolbild)
- Foto: © Sven Hoppe/dpa
- hochgeladen von Uwe Müller
LONDON/FRANKFURT (dpa/mue) - Der deutsch-französische Panzerhersteller KNDS macht seine Pläne für einen Börsengang offiziell. Abhängig von den Marktbedingungen sei für 2026 eine Doppelnotierung in Paris und Frankfurt geplant, teilte das in Amsterdam ansässige Unternehmen mit.
KNDS ist Hersteller des von der Ukraine gegen Russland eingesetzten Panzers Leopard 2 und gilt als eines der wichtigsten Rüstungsunternehmen Europas. Der Panzerhersteller entstand vor einem Jahrzehnt durch die Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und dem französischen Unternehmen Nexter. Aktuell befindet sich KNDS im Besitz der deutschen Familie hinter Krauss-Maffei Wegmann und der französischen Regierung.
Nach Angaben von KNDS soll der Börsengang die langfristige Wachstumsstrategie des Panzerherstellers unterstützen und den Zugang zu den Kapitalmärkten erweitern. Zudem sollen die erhofften Einnahmen neue Investitionen in die eigenen Kapazitäten sowie Technologie und Innovation ermöglichen. Schon in den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Spekulationen über einen Gang von KNDS auf das Börsenparkett gegeben.
Autor:Uwe Müller aus Nürnberg |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.