Mit Tempo 145 und Alkohol am Steuer
Polizei stoppt Lkw-Fahrer auf der A3

Die Polizei zieht den Lastwagen aus dem Verkehr. (Symbolbild) | Foto: Jan Woitas/dpa
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RANDERSACKER (dpa/ak) – Ein Fall von gefährlicher Raserei und Alkohol am Steuer sorgte am Donnerstagabend auf der Autobahn 3 bei Würzburg für Aufsehen. Ein 40-Tonner war mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und fiel anderen Verkehrsteilnehmern durch unsichere Fahrweise auf. Diese informierten umgehend die Polizei, die den Sattelzug schließlich bei Randersacker aus dem Verkehr zog.

Wie die Beamten mitteilten, ergab ein Atemalkoholtest beim Fahrer einen Wert von 1,08 Promille. Doch damit nicht genug: Die Auswertung der Fahrzeugdaten zeigte, dass der Lastwagen an diesem Tag mehrfach Geschwindigkeiten von bis zu 145 Kilometern pro Stunde erreicht hatte. Damit überschritt der Fahrer die für Lkw geltende Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern um fast das Doppelte.

Die Polizei ließ dem Mann eine Blutprobe entnehmen, um die genaue Alkoholisierung zu bestimmen. Seinen Führerschein musste er noch vor Ort abgeben. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Risiken, die von alkoholisierten Fahrern im Schwerlastverkehr ausgehen – und zeigt, wie wichtig die Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer sein kann, um solche gefährlichen Situationen frühzeitig zu entschärfen.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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