277. Frankenderby
Vogel und Klose vor neuer Bewährungsprobe
- Heiko Vogel holte in seinen beiden Franken-Derbys zwei Remis.
- Foto: Christian Charisius/dpa
- hochgeladen von Arthur Kreklau
FÜRTH (dpa/lby/ak) – Vor dem 277. Franken-Derby spricht Heiko Vogel von einem Spiel, das mehr ist als ein gewöhnliches Punktduell. Für den Trainer der SpVgg Greuther Fürth ist das Treffen mit dem 1. FC Nürnberg am Samstag um 13 Uhr die „Mutter aller Derbys“, ein Nachbarschaftsklassiker, in dem Siege stets einen besonderen Klang haben. Vogel ist in diesen Begegnungen noch ungeschlagen – ebenso wie Nürnbergs Coach Miroslav Klose, der seit zwei Jahren an der Seitenlinie steht.
Vogels eigene Derbybilanz begann im Dezember mit einem 2:2, seinem ersten Auftritt als Fürther Cheftrainer. Im Mai folgte ein 1:1, erneut ein Duell ohne Sieger. Die neue Saison startete das Kleeblatt mit einem 1:1 beim Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli. Vogel sieht darin eine solide Grundlage, aber auch Raum für Entwicklung. Seine Mannschaft könne jeder Konkurrenz „wehtun“, sagt er.
Im Fokus steht diesmal vor allem Nürnbergs Angreifer Mohamed Ali Zoma. Der 22-Jährige erzielte beim 3:0 gegen Dynamo Dresden alle drei Treffer und gilt als entscheidender Faktor im Nürnberger Angriffsspiel. Vogel beschreibt die Aufgabe nüchtern: Zoma sei kein Einzelduell, sondern eine Herausforderung für das gesamte Team. Entscheidend sei, dass Fürth geschlossen verteidige und den Raum eng halte.
So geht das Kleeblatt in ein Derby, das für beide Trainer eine makellose Serie bereithält – und für die Zuschauer erneut ein Spiel mit besonderer Spannung.
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