Präventionsprojekt für Kinder und Jugendliche
Fürth stärkt seelische Gesundheit
- Alexander Steinhart (Techniker Krankenkasse), Kathrin Kröniger (Amt für Sport und Gesundheitsförderung), Sarah Huszli und Eva Göttlein (beide ZgHG) sowie Bürgermeister Markus Braun (v.li.) werben gemeinsam für das Präventionsprojekt „Stressfreies und resilientes Leben in Fürth – Basiskompetenzen für ein starkes Miteinander".
- Foto: Stadt Fürth, Gaßner
- hochgeladen von Arthur Kreklau
FÜRTH (pm/ak) – In Fürth beginnt ein langfristiges Vorhaben, das die psychische Widerstandsfähigkeit junger Menschen stärken und Konflikten frühzeitig vorbeugen soll. Unter dem Titel „Stressfreies und resilientes Leben in Fürth – Basiskompetenzen für ein starkes Miteinander“ arbeiten das Amt für Sport und Gesundheitsförderung und das Zentrum gegen Häusliche Gewalt Fürth von April 2026 bis Dezember 2029 eng zusammen. Gefördert wird das Projekt von der Techniker Krankenkasse.
Bürgermeister Braun spricht von einer gezielten Investition in die Gesundheit der jüngsten Stadtbewohner. Wer früh lerne, mit Belastungen umzugehen und Konflikte konstruktiv zu lösen, sei im Alltag besser geschützt. Die Kooperation mit dem ZgHG und der Techniker Krankenkasse sieht er als wichtigen Baustein für ein stärkeres Miteinander im Stadtgebiet.
Im Kern geht es um die Frage, wie Menschen Belastungen erkennen, ihre Resilienz aufbauen und ein respektvolles Zusammenleben gestalten können. Fähigkeiten wie Selbstwirksamkeit, Stresskompetenz und soziale Verbundenheit gelten als zentrale Schutzfaktoren. Sie helfen, schwierige Situationen rechtzeitig wahrzunehmen und Unterstützung zu suchen.
Umgesetzt wird das Projekt in mehreren Modulen, darunter „bleib cool!“ zur Stressbewältigung oder „du schaffst das!“ zum Setzen von Grenzen und zur Konfliktlösung. Zunächst werden Fachkräfte aus Kitas, Schulen, sozialen Einrichtungen und Vereinen geschult. Sie sollen die Inhalte später dauerhaft in ihren Einrichtungen verankern und so möglichst viele Kinder und Jugendliche erreichen.
Alexander Steinhart von der Techniker Krankenkasse betont, dass Resilienz dort am wirksamsten gefördert werde, wo junge Menschen ihren Alltag verbringen. Auch Eva Göttlein, Geschäftsführerin des ZgHG, sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt. Gewaltprävention müsse früh ansetzen und die gesamte Stadtgesellschaft sensibilisieren. Der Impuls zur Umsetzung sei aus ihrer Fachberatung heraus entstanden – mit dem Ziel, Fürth langfristig für ein stressfreies und widerstandsfähiges Miteinander zu stärken.
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