Gemeinschaftsprojekt sichert den Wohnraum für Mieter

Irmgard Schwemmer inmitten der Männerriege der beteiligten Wohnungsgesellschaften. Foto: Ebersberger
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FÜRTH - (web) Das vor sieben Jahren gestartete Projekt „Nachhaltiges Wohnen“ erweist sich weiter als Erfolgsgeschichte. Deshalb führen die beteiligten Wohnungsunternehmen die Initiative mindestens für ein weiteres Jahr fort.

Die Nachhaltigkeit von Wohnraum soll mit dem Projekt ebenso gesichert werden wie die Unterstützung von Mietern in Problemsituationen. Das Gut „Wohnen“ gewinnt immer mehr an Wert und muss so weiter sicher erhalten werden, sind sich alle Beteiligten einig. Ein Wohnungsverlust kann für die Betroffenen - und deren Familien - ein gravierender Einschnitt sein. Dem will man mit Hilfe der Initiative entgegenwirken.
Wichtigster Pfeiler des Projektes ist Sozialpädagogin Irmgard Schwemmer. Sie ist Ansprechpartnerin, Mittlerin und Lotsin gleichermaßen. Steht ein Mieter bei einer der beteiligten Wohnungsgesellschaften etwa aufgrund länger ausbleibender Mietzahlungen oder Mietstreitigkeiten kurz vor der Kündigung, wird sie angerufen.
Sie forscht nach den Hintergründen, steht den Mietern als Vertrauensperson zur Verfügung, begleitet sie auf Behördengänge, hilft bei Beantragung von Leistungen. „Oft steckt ja viel mehr dahinter“, weiß Schwemmer. Nicht selten offenbaren sich soziale oder auch gesundheitliche Probleme. Und so hat sie auch caritative Organisationen mit ins Boot geholt.
Unisono finden die Vertreter der Wohnungsunternehmen nur lobende Worte für Schwemmers Arbeit. Deren hohe Fachkompetenz, aber auch das große Netzwerk, könne man eben nicht bieten.
Knapp 80 Fälle hatte die Sozialpädagogin in den letzten zwölf Monaten zu lösen - fast immer mit Erfolg. Allerdings gebe es auch Menschen, die ihre Hilfe ablehnen, doch sind diese weit in der Minderzahl. Dabei ist der spezielle Service „Nachhaltiges Wohnen“ für die Mieter kostenfrei, wie alle betonen.
Um noch mehr auf die Initiative aufmerksam zu machen, wurde jetzt auch ein Flyer konzipiert, der bei allen mittlerweile neun Kooperationspartnern (Bauverein, Volkswohl, WBG, ESW, König Ludwig Stiftung, Genossenschaft Fürth-Oberasbach, Arbeitsgemeinschaft Fürther Baugenossenschaften, Siedlungswerk Nürnberg) ausliegt. Neu dabei im Gemeinschaftsprojekt ist übrigens nun auch die Baugenossenschaft Eigenes Heim.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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