Gesetzliche Beratung
Manfred Roth Stiftung spendet an Betreuungsverein
- Emilia Müller (2. v. r.), Vorsitzende und Staatsministerin a. D., und Carola Riederer (2. v. l.), Vereinsbetreuerin, freuen sich über die Spende in Höhe von 10.000 Euro für den Betreuungsverein Schwandorf e. V. Stiftungsvorstand Dr. Wilhelm Polster (l.), Stiftungsrat Klaus Teichmann (r.) und der ehemalige bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein (M.) überreichten den Spendenscheck persönlich.
- Foto: © NORMA
- hochgeladen von Arthur Kreklau
FÜRTH (pm/ak) – Verlässliche Begleitung, wo Hilfe nötig ist: Das ist das Ziel des Betreuungsvereins Schwandorf e. V. Dieses Engagement bleibt nicht ungesehen. Mit einer Spende von 10.000 Euro unterstützt die Manfred Roth Stiftung die wichtige Arbeit des Vereins.
Stiftungsvorstand Dr. Wilhelm Polster und Stiftungsrat Klaus Teichmann überreichten im Beisein des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten und Stiftungsrats Dr. Günther Beckstein die Zuwendung am NORMA-Hauptsitz in Fürth. „Zu sehen, dass sich niemand kümmert, ist das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann. Deshalb ist die Arbeit des Vereins umso wichtiger für unsere Gesellschaft“, betont Dr. Polster.
Mit zwei hauptamtlichen Mitarbeitenden und rund 400 Angehörigen- sowie ehrenamtlichen Fremdbetreuerinnen und -betreuern pro Jahr unterstützt der Betreuungsverein des Landkreises Schwandorf e. V. aktuell 84 Personen im Bereich der „Gesetzlichen Betreuung“. Der Betreuungsverein steht Menschen auf vielfältige Weise zur Seite: Neben der Übernahme rechtlicher Betreuungen durch eigene Mitarbeitende bietet der Verein auch umfassende Beratung und Unterstützung für ehrenamtliche Betreuerinnen, Betreuer und Vorsorgebevollmächtigte an. Vereinsbetreuerin Carola Riederer schildert ihre Motivation: „Wenn man täglich mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten und Schicksalen konfrontiert ist, ist es umso schöner zu sehen, wenn Menschen wieder Halt finden und Fortschritte machen. Die Eigenmotivation der betreuten Personen ist dabei entscheidend.“ Auch Emilia Müller, Vorsitzende des Vereins und Staatsministerin a. D., betont: „Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel. Der Anteil älterer Menschen steigt stetig. Das stellt uns vor neue Herausforderungen. Gerade deshalb brauchen wir verlässliche Ansprechpersonen, denn Selbstbestimmung ist ein wesentlicher Bestandteil der Menschenwürde.“
Ein großes Anliegen des Vereins ist aktuell die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs, um betreute Personen sicher und flexibel transportieren zu können. Die erhaltene Spende trägt wesentlich dazu bei, dieses Ziel zu realisieren.
Über NORMA:
Der expansive Discounter NORMA mit Hauptsitz in Nürnberg ist in Deutschland, Österreich, Frankreich und Tschechien mit bereits mehr als 1.450 Filialen am Markt.
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.