20.000 Euro für regionale Unterstützung
Manfred‑Roth‑Stiftung stärkt vier soziale Einrichtungen
- Stiftungsvorstand Dr. Wilhelm Polster (li.) und Stiftungsrat Klaus Teichmann (re.) überreichten die Zuwendung an das Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien in Nürnberg. Norbert Frosch, leitender Therapeut, und Ute Schaffer, Ansprechpartnerin der Martha-Maria Stiftung, nahmen den Spendenscheck für das Krankenhaus entgegen.
- Foto: © NORMA
- hochgeladen von Arthur Kreklau
FÜRTH (pm/ak) – Die Manfred‑Roth‑Stiftung hat vier Einrichtungen in Nürnberg und Fürth mit insgesamt 20.000 Euro gefördert. Jeweils 5.000 Euro gingen an das Krankenhaus Martha‑Maria St. Theresien, die Deutsche Rheuma‑Liga Arbeitsgemeinschaft Fürth, die Angehörigen‑ und Demenzberatung sowie den Bundesverband Kehlkopf‑ und Kopf‑Hals‑Tumore Mittelfranken. Die Spendenschecks überreichten Stiftungsvorstand Dr. Wilhelm Polster und Stiftungsrat Klaus Teichmann am NORMA‑Hauptsitz in Fürth. Polster hob hervor, wie wichtig verlässliche Angebote für Menschen seien, die im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind.
Im Krankenhaus Martha‑Maria St. Theresien kommt die Spende der Therapieabteilung zugute. Dort ist seit Kurzem das „Bike‑Labyrinth“ im Einsatz, eine Videoanlage, die mit einem Ergometer verbunden ist. Ältere Patientinnen und Patienten können damit virtuelle Radtouren unternehmen – durch Nürnberg oder an Orte, die Erinnerungen wecken. Gerade Menschen mit Demenz profitieren von dieser Kombination aus Bewegung und vertrauten Bildern, wie der leitende Therapeut Norbert Frosch erläuterte.
Die Rheuma‑Liga in Fürth setzt auf gelenkschonende Bewegungstherapien wie Gymnastik und Wassergymnastik. Speziell geschulte Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten arbeiten dort mit Gruppen von bis zu 15 Teilnehmenden. Mit der Förderung können dringend benötigte Trainingsmaterialien angeschafft werden, sagte Vereinsvorsitzende Waltraud Neubauer.
Die Angehörigen‑ und Demenzberatung Nürnberg nutzt die Zuwendung, um bestehende Angebote zu sichern und ein besonderes Projekt fortzuführen: einen 14‑tägigen Lauftreff für jüngere Menschen mit frontotemporaler Demenz und deren Familien. Für viele Betroffene sei der Austausch in der Gruppe ein wichtiger Halt, betonte Diplom‑Psychogerontologin Friederike Legal.
Der Bundesverband Kehlkopf‑ und Kopf‑Hals‑Tumore Mittelfranken begleitet Erkrankte vor und nach Operationen. Ehrenamtliche beraten, beantworten Fragen und stehen Betroffenen in einer belastenden Lebensphase zur Seite. Mit der Spende können Ausflüge, Feste und Seminare für die rund 80 Mitglieder und ihre Angehörigen finanziert werden. Gruppenleiter Helmut Benkert sprach von einer wichtigen Unterstützung, um das Angebot dauerhaft aufrechterhalten zu können.
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