Die Senioren fühlen sich wohl im Landkreis Fürth

Der Landkreis Fürth bekam von den Senioren gute Noten - vor allem das Freizeitangebot schnitt bestens ab. (Foto: Fotolia/oneinchpunch)

FÜRTH-LAND - (web) Die ältere Bevölkerung fühlt sich wohl im Landkreis Fürth und vergibt entsprechend gute Noten. Das ergab eine vom Landkreis in Auftrag gegebene Seniorenbefragung, deren Ergebnisse jetzt vorgestellt wurden.

Das gute Ergebnis sieht Landrat Matthias Dießl auch als „Bestätgung für unsere Seniorenarbeit im Landkreis“. Von den rund 25.000 Senioren im Landkreis wurden 9.300 angeschrieben, 2757 haben geantwortet. Die Senioren konnten dabei Schulnoten vergeben, die Durchschnittsnote lag diesmal bei 2,67. Damit wurde das Ergebnis der letzten Befragung im Jahr 2009 (2,75) nochmals verbessert.
Vor allem im Bereich der Freizeitgestaltung gab es ein deutliches Plus, ist doch der Anteil der Unzufriedenen bezüglich der Freizeitangebote von 12 auf sieben Prozent zurückgegangen. Die Aktivitäten außerhalb des eigenen Zuhause seien „deutlich angestiegen“, konstatierte Manfred Zehe vom Institut Modus, das wie schon 2009 die Befragung erneut durchgeführt hat.
Aber auch das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) wurde ebenso positiv bewertet wie die Seniorenpolitik. Ebenso schnitten die Hilfe- und Beratungsangebote im Vergleich zu 2009 (3,0) mit der Note 2,5 besser ab. Ein wesentlicher Aspekt der Untersuchung war auch das seniorengerechte Wohnen. Mittlerweile ist ein größerer Anteil der Wohnungen seniorengerecht umgestaltet. Dabei spielt der Wunsch, möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben zu können und nicht im Heim, eine wichtige Rolle.
Nur sehr wenige Aspekte wurden übrigens schlechter oder gleich bewertet wie 2009. Gehsteige sowie die Versorgung mit Banken und Gaststätten schneiden schlechter ab, die Bewertung der Radwege ist gleich geblieben.
Landrat Dießl zeigte sich insgesamt aber erfreut über die Ergebnisse, sieht jedoch keinen Grund, nun die Füße hochzulegen. Im Gegenteil. Man habe „wichtige Impulse für die Fortschreibung des seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes“ erhalten, es wurde aber auch deutlich, „dass wir in einigen Bereichen besser werden können“, so Matthias Dießl.
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