"Aktion Saubere Landschaft" war großer Erfolg
Oberasbach ist wieder sauber

Nur ein ganz kleiner Teil der in Oberasbach gesammelten Abfälle.
  • Nur ein ganz kleiner Teil der in Oberasbach gesammelten Abfälle.
  • Foto: Stadt Oberasbach
  • hochgeladen von Arthur Kreklau

OBERASBACH (pm/ak) – Nach dem Ausfall im letzten Jahr fand die „Aktion Saubere Landschaft“ in diesem Jahr ausnahmsweise mal im Herbst statt. 320 Teilnehmende machten sich am Samstag, 23. Oktober, allein in Oberasbach auf den Weg, um aus Wäldern, Wiesen, Wegrändern etc. hundertkiloweise Müll zu sammeln und einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuzuführen.

Stolze 1,13 Tonnen kamen in diesem Jahr zusammen. Bereits vor 8.00 Uhr bereiteten die Mitarbeitenden des städtischen Bauhofs alles vor, so dass ab 9.00 Uhr an allen vereinbarten Gruppentreffpunkten ausreichend Müllsäcke und Sammelstöcke zur Verfügung standen. Insgesamt hatten sich 14 Gruppen angemeldet, darunter auch vier erstmals teilnehmende.

Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer

„1500 Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Fürth haben sich an dieser tollen Aktion beteiligt“, würdigt Birgit Huber das Engagement, „davon allein 320 in Oberasbach. Das ist schon eine großartige Resonanz. Allen Teilnehmenden gilt unser großer Dank für ihren Einsatz für eine saubere Stadt und den Schutz unserer Natur.“
Die teilnehmenden Gruppen gehen quer durch die Gesellschaft. Angefangen mit der Feuerwehr Altenberg, dem BRK und den Bundeswehr-Reservisten über Sportvereine (TSV Altenberg und Karate-Dojo Shoshin Altenberg), Schulen (Pestalozzi-Mittelschule und Grundschule Altenberg), ganze Familien und Freundeskreise, bis hin zum Bund Naturschutz, dem Kleingartenverein und Bündnis 90/Die Grünen waren Menschen aller Altersklassen tatkräftig dabei. Viele machen bereits seit vielen Jahren mit und kennen ihre „Reviere“ inzwischen in- und auswendig.

1,13 Tonnen illegal entsorgter Abfall gesammelt

Zwischen 9.00 und 12.00 Uhr wurden fleißig Plastik, Glasflaschen, Hausmüll, Batterien, Autoreifen, Sperrmüll und sonstige Hinterlassenschaften eingesammelt und an die vorher festgelegten Abholstellen gebracht. Sechs Mitarbeitende des Bauhofes waren unablässig unterwegs, um den Kontakt zu den Gruppen zu halten, sperrige Gegenstände abzuholen und dann gegen Mittag die Lunchpakete dezentral an die Gruppen zu verteilen. Das gemeinsame Abschlussessen am Bauhof musste leider coronabedingt ausfallen.
Das Wetter spielte bestens mit und die Helferinnen und Helfer haben sich zum Abschluss über die kleinen Stärkungen gefreut. Insbesondere die Kinder zeigten stolz ihre Teilnahmeurkunden vor und berichteten mit großer Begeisterung über die gefundenen teils seltsamen Gegenstände.
An der Grundschule Altenberg überschlugen sich fast die Stimmen der erstmals teilnehmenden Kinder. „Wir haben Autospiegel, Ski, einen Rucksack und sogar ein Piratenkostüm gefunden!“ Besonders blieben hier auch noch eine Badewanne und ein Betonklotz mit Kette in Erinnerung.

Nichts muss im Wald landen!

Bei allem Engagement drängt sich dennoch auch die Frage nach denen auf, die diese Dinge einfach gedankenlos liegen lassen oder sogar bewusst in der Natur entsorgen. In Anbetracht der im ganzen Landkreis gesammelten 22,9 Tonnen (!) bleibt man da nur ratlos zurück.
„Aufgrund unserer zahlreichen Angebote zur Müllvermeidung und –entsorgung ist es immer wieder schwer verständlich, warum Überflüssiges in der Natur entsorgt wird“, so Landrat Matthias Dießl nach Bekanntgabe der endgültigen Ergebnisse der Aktion im Landkreis. „Elektrogroßgeräte können kostenlos von zuhause und ganz ohne Sperrmüllkarte abgeholt werden und haushaltsübliche Mengen an Abfällen lassen sich an unseren Wertstoffhöfen entsorgen. Das zeigt doch: es muss nichts im Wald landen.“

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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