Abschied im Oberasbacher Rathaus
Stadtrat würdigt scheidende Mitglieder mit stehenden Ovationen

Lothar Schmitt wurde nach 48 Jahren Mitgliedschaft im Stadtrat mit stehenden Ovationen verabschiedet. In Erinnerung bleiben nicht nur Schmitts unzähligen Aktivitäten in nahezu jedem Ausschuss, sondern auch seine Beteiligung an der Stadterhebung und der Gründung des Jugendhauses. | Foto: Stadt Oberasbach
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  • Lothar Schmitt wurde nach 48 Jahren Mitgliedschaft im Stadtrat mit stehenden Ovationen verabschiedet. In Erinnerung bleiben nicht nur Schmitts unzähligen Aktivitäten in nahezu jedem Ausschuss, sondern auch seine Beteiligung an der Stadterhebung und der Gründung des Jugendhauses.
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Oberasbach (pm/ak) – In der letzten Sitzung des Stadtrats unter der Leitung von Bürgermeisterin Birgit Huber am 27. April rückte der Abschied langjähriger Mandatsträger in den Mittelpunkt. Nach einem kurzen offiziellen Teil nahm sich Huber Zeit für persönliche Worte an jene, die dem Gremium künftig nicht mehr angehören.

Den stärksten Applaus erhielt Lothar Schmitt. Nach 48 Jahren im Stadtrat endet seine aktive Mitarbeit, verbunden mit Spuren in nahezu jedem Ausschuss, der Beteiligung an der Stadterhebung und der Gründung des Jugendhauses. Seine „Meilenstein“-Streitschriften prägten über Jahrzehnte die kommunalpolitische Debatte.

Auch Thomas Peter wurde gewürdigt. Er brachte sich über 30 Jahre hinweg ein, in zwei Amtsphasen, als Ausschussmitglied, Referent und zweimal als dritter Bürgermeister. Seine Beiträge zu Fragen der Landwirtschaft und sein „Gefühl für die Fläche“ hob Huber besonders hervor. Peter Heinl stand mehr als ein Vierteljahrhundert für klare Positionen der SPD, während Gernot Höflinger über viele Jahre mit präzisen und kritischen Einschätzungen die Arbeit in den Ausschüssen begleitete. Markus Gerstner engagierte sich seit 2017 als Sportreferent vor allem für die Vereine der Stadt.

Doris Bauer, die 2008 Hubers Kandidatur angestoßen hatte und sich besonders für die Schulen einsetzte, scheidet nach sechs Jahren aus. Dana Koch, erst im September 2025 für Bodo Wiegandt nachgerückt, blickte trotz kurzer Amtszeit auf prägende Einblicke zurück.

Im zweiten Teil des Abends richtete Huber ihren Dank an ihre Stellvertreter Norbert Schikora und Marco Haas. In ihrem Rückblick auf die vergangene Amtsperiode erinnerte sie an die Herausforderungen der Corona-Zeit, den Ukrainekrieg und eine zunehmend unsichere Weltlage. Zugleich verwies sie auf Erfolge wie die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzepts, die Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune, die Verpachtung der Sportplätze und den Bau der Asbachhalle. Ihre Aufgabe sei für sie stets eine „Herzensangelegenheit“ gewesen, getragen vom gemeinsamen Ringen um gute Lösungen.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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