Finissage im Kunstmuseum Hersbruck
Hopfen - das grüne Gold der Kulturlandschaft Franken
- Foto: Edith Link
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Uli Olpp und Horst Arndt-Henning haben anlässlich des Stadtfestes Anfang August einen Ausschank mit biologischem Bier vor dem Kunstmuseum mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern organisiert und damit eine gelungene Verbindung von kulinarischem Genuss des kühlen Hopfengetränkes mit dem künstlerischen Genuss der Ausstellung "Hopfen" geschaffen.
Wie kam der Hopfen ins Kunstmuseum? Der Hersbrucker Gebirgshopfen war über zwei Jahrhunderte landschafts- und kulturprägend - das hinterließ auch Spuren in der Kunst. In den Beständen der Sammlung des Kunstmuseums sind zahlreiche Darstellungen des Hopfenanbaus von Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts und über 35 Exponate zeigen, wie sich dies in der darstellenden Kunst niedergeschlagen hat.
Unser erstes Foto zeigt den Leiter des Kunstmuseums, Uli Olpp, vor Leonhardt Raums Ölgemälde aus dem Jahr 1925 "Hopfenzupfer" (Sammlung des Deutschen Hirtenmuseums Hersbruck). Außerdem fanden sich im Erdgeschoss Radierung und Lithographien von Erst Pflaumer und Konrad Volkert. In der Vitrine wurden Schaubilder (Leihgabe des Stadtarchivs Lauf a.d.Pegnitz), Bleistiftzeichnungen von Julia Seifert und Holzstiche von Konrad Volkert ausgestellt.
Das obere Stockwerk präsentierte Arbeiten der Moderne, z.B. Uli Olpps "Hersbrucker Gebirgshopfen im Stangenbau"/2026. Im Treppenhaus waren ein weißes Bild "Hopfenwinter bei Kemmmathen" aus geprägtem weißen Papier und "Hopfenschütte"/2026 Uli Olpp ausgestellt.
Dem Besuch des Kunstmuseums schloss sich ein Bummel durch die Stadt an.
Zur Ausstellung ist ein Katalog mit wissenschaftlichen Texten von Horst Arndt-Henning und Fotos und Interviews mit den Hopfenbauern Deinzer und Merkl erschienen. Erhältlich unter ISBN 978-3-9819139-6-5.
Auch am letzten Tag der Ausstellung kamen viele Interessierte und wurden von Uli Olpp geführt.
Autor:Edith Link aus Nürnberg |
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