Bemühungen um kürzere Rücklaufzeiten
Coronavirus: Langes Warten auf Testergebnisse

Seit Anfang dieser Woche laufen die neuen von der KVB etablierten Abstrich- Zentren in den Großräumen an und die Labore haben logistisch wie produktivitätstechnisch aufgerüstet.
  • Seit Anfang dieser Woche laufen die neuen von der KVB etablierten Abstrich- Zentren in den Großräumen an und die Labore haben logistisch wie produktivitätstechnisch aufgerüstet.
  • Foto: © sompong_tom/stock.adobe.com
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NÜRNBERG (pm/nf) - Die Stadt Nürnberg erreichen am Bürgertelefon und über die Sozialen Medien immer wieder Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die hinsichtlich der Wartezeiten auf ihr Testergebnis und der damit verbundenen Länge der Quarantäne verunsichert sind.

Philipp Bornschlegl vom Corona-Leitungsteam des Gesundheitsamts fasst den aktuellen Stand, der aufgrund der großen Dynamik der Corona- Krise immer wieder der veränderten Lage angepasst wird, so zusammen: „Der Rücklauf von negativen Testergebnissen war und ist ein großes Problem. Pro Woche werden in Deutschland geschätzt zwischen 300.000 und 500.000 Tests durchgeführt. Die Labore konzentrieren sich dabei auf die Rückmeldung positiver Befunde. Wir hatten vor einer Woche entschieden, ausstehende Testbefunde nach zehn Tagen als ‚negativ‘ zu werten. Inzwischen erreichten uns aber Einzelfälle, in denen nach neun Tagen noch ein positives Ergebnis gemeldet wurde, so dass entschieden wurde, diesen Zeitraum auf 14 Tage zu verlängern.
Gleichzeitig laufen seit Anfang dieser Woche die neuen von der KVB etablierten Abstrich-Zentren in den Großräumen an und die Labore haben logistisch wie produktivitätstechnisch aufgerüstet, sodass wir hoffen, dass die Rücklaufzeiten kürzer werden. Denn generell ist es natürlich eine für den Bürger frustrierende Situation, die Quarantäne nur wegen des Wartens auf das Testergebnis verlängern zu müssen, aber so ist es leider. Hier müssen wir konsequent bleiben, sonst verliert die Quarantäne an sich ihren Sinn.“

Kontaktpersonen der Kategorie 1 (Personen mit engem Kontakt zu einer infizierten Person), die am Ende der Quarantäne ein negatives Testergebnis benötigen, müssen auf diesen Befund warten und auch die Quarantäne entsprechend verlängern. Aus Kapazitätsgründen werden solche Endabstriche nur bei Kontaktpersonen ausgeführt, die als „systemrelevant“ eingestuft sind oder zum medizinischen Personal gehören.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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