Fotoausstellung in der Meistersingerhalle
Ehemaliges Reichsparteitagsgelände: Der Sprung ins 21. Jahrhundert
- Ab Dienstag, 20. Oktober 2026, ist die Ausstellung „Das ehemalige Reichsparteitagsgelände im 21. Jahrhundert – Transformationen nationalsozialistischer Räume" in der Meistersingerhalle zu sehen.
- Foto: Stefan Applis
- hochgeladen von Nicole Fuchsbauer
NÜRNBERG (pm/nf) – In der Meistersingerhalle Nürnberg, Schultheißallee 2, ist bis 13. November die Ausstellung „Das ehemalige Reichsparteitagsgelände im 21. Jahrhundert – Transformationen nationalsozialistischer Räume“ zu sehen.
Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Fotografien aus dem gleichnamigen Buch von Stefan Applis, Ingmar Reither und Richard Rongstock und dokumentiert den Wandel des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes von 1945 bis in die Gegenwart.
Gelände im Wandel
Die Geschichte des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes von 1945 bis heute ist komplex und hat sichtbare Spuren hinterlassen: Zeiten der Verdrängung und baulichen Überformung in den unmittelbaren Nachkriegsjahrzehnten wechselten sich ab mit Umnutzungen vorhandener Flächen und Gebäude für Sport und Freizeit. Zuletzt stand der bewusste Erhalt der früheren NS-Bauten im Vordergrund ebenso wie die kulturell-pädagogische Auseinandersetzung mit der Geschichte, deren architektonisches Zeugnis das Gelände ablegt.
- Ab Dienstag, 20. Oktober 2026, ist die Ausstellung „Das ehemalige Reichsparteitagsgelände im 21. Jahrhundert – Transformationen nationalsozialistischer Räume" in der Meistersingerhalle zu sehen.
- Foto: Stefan Applis
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Die Ausstellung basiert auf dem gleichnamigen Buch des Autorentrios Stefan Applis, Ingmar Reither und Richard Rongstock, das im Jahr 2024 im Mitteldeutschen Verlag erschienen ist. Es widmet sich einer fotografischen Bestandsaufnahme des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes und der Aussagekraft für unseren heutigen Umgang und die Vermittlung der Geländegeschichte von der NS-Zeit bis in unsere Gegenwart. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Fotografien aus dem Buch und erläutert sie anhand entsprechender Texte. Damit bereichert sie die aktuelle Debatte um den erinnerungskulturellen Umgang mit den Bauten der NS-Diktatur um eine visuelle Bilanz des sich wandelnden Areals und regt zu dessen Erkundung rund um den Ausstellungsort an. Dabei ist die Meistersingerhalle selbst im Bereich der früheren Aufmarschfläche „Luitpoldarena“ Teil des sich wandelnden Stadtraums nach 1945.
Die Ausstellung ist im großen Foyer der Meistersingerhalle Nürnberg bis einschließlich Freitag, 13. November, zu den regulären Veranstaltungen im großen Saal mit der entsprechenden Eintrittskarte zu besichtigen. Zusätzliche Öffnungen bei freiem Eintritt gibt es am Sonntag, 25. Oktober, zwischen 11 und 15 Uhr (in Anwesenheit der Autoren), am Samstag, 7. November, zwischen 15 und 18 Uhr sowie am Freitag, 13. November, von 13 bis 16 Uhr.
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