Pilotprojekt im Westpark
Klimaneutraler Rückbau einer ehemaligen Gärtnerei

Aus Grau mach Grün: Der Rückbau des 7 000 Quadratmeter großen Gärtnerei-Areals ist Teil der Erweiterung und Neugestaltung des Westparks im Nürnberger Südwesten. | Foto: Kathrin Lehnerer / Stadt Nürnberg
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  • Aus Grau mach Grün: Der Rückbau des 7 000 Quadratmeter großen Gärtnerei-Areals ist Teil der Erweiterung und Neugestaltung des Westparks im Nürnberger Südwesten.
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NÜRNBERG (pm/nf) – Sör beginnt mit dem vollständig klimaneutralen Rückbau der ehemaligen Gärtnerei Sauerbrey im Westpark.

Damit wird erstmals ein Gebäudeabbruch über weite Teile des Prozesses hinweg CO₂-frei umgesetzt – also ohne Freisetzung von Kohlenstoffdioxid – von den Abbrucharbeiten bis hin zum Transport. Bürgermeister und Erster Sör-Werkleiter Andreas Krieglstein informierte gemeinsam mit Britta Walthelm, Referentin für Umwelt und Gesundheit, vor Ort über die Besonderheiten der Baustelle.

Die Stadt Nürnberg setzt ein Zeichen für nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen: Bürgermeister und Erster Sör-Werkleiter Andreas Krieglstein informiert am Montag, 15. Juni 2026, gemeinsam mit Britta Walthelm, Referentin für Umwelt und Gesundheit, über den vollständig klimaneutralen Gebäudeabbruch im Westpark (v.l.). | Foto: Kathrin Lehnerer / Stadt Nürnberg
  • Die Stadt Nürnberg setzt ein Zeichen für nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen: Bürgermeister und Erster Sör-Werkleiter Andreas Krieglstein informiert am Montag, 15. Juni 2026, gemeinsam mit Britta Walthelm, Referentin für Umwelt und Gesundheit, über den vollständig klimaneutralen Gebäudeabbruch im Westpark (v.l.).
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„Mit dem CO₂-freien Rückbau der ehemaligen Gärtnerei Sauerbrey betreten wir als Stadt Nürnberg bewusst Neuland. Dieses Projekt steht exemplarisch für die Verantwortung, die Kommunen beim Klimaschutz übernehmen müssen. Wir zeigen, dass nachhaltiges Handeln nicht erst beim Neubau beginnt, sondern bereits beim Rückbau von Gebäuden“, sagt Bürgermeister Andreas Krieglstein. Er fügt hinzu: „Durch den Einsatz emissionsfreier und deutlich leiserer Maschinen setzen wir neue Maßstäbe für kommunales Bauen und Arbeiten. Gleichzeitig schaffen wir mit der Erweiterung des Westparks mehr Grünflächen, bessere Aufenthaltsqualität und einen wichtigen klimatischen Ausgleichsraum für die Menschen in unserer Stadt. Nürnberg übernimmt damit eine Vorbildfunktion und beweist, dass ökologische Verantwortung, Innovation und zukunftsfähige Stadtentwicklung gemeinsam gedacht werden können“.

CO₂-Vorgaben für die Baustelle: Alle eingesetzten Maschinen, Geräte und Transportfahrzeuge müssen emissionsfrei betrieben werden. Zugelassen sind ausschließlich elektrische oder wasserstoffbetriebene sowie weitere CO₂-freie Antriebe. Der Einsatz klassischer Verbrennungsmotoren – auch in Hybridform oder mit alternativen Kraftstoffen – ist ausgeschlossen. Ebenso dürfen keine stromerzeugenden Aggregate mit fossilen Antrieben für Ladeprozesse genutzt werden.

Der Rückbau des Gärtnerei-Areals ist Teil der Erweiterung und Neugestaltung des Westparks im Nürnberger Südwesten. Die Stadt hat das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Sauerbrey gekauft und erweitert damit den Park im Osten um 7 000 Quadratmeter Fläche – so können ehemals gewerblich genutzte Flächen in öffentlichen Grünraum umgewandelt werden.

Aus Grau mach Grün: Der Rückbau des 7 000 Quadratmeter großen Gärtnerei-Areals ist Teil der Erweiterung und Neugestaltung des Westparks im Nürnberger Südwesten. | Foto: Kathrin Lehnerer / Stadt Nürnberg
Die Stadt Nürnberg setzt ein Zeichen für nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen: Bürgermeister und Erster Sör-Werkleiter Andreas Krieglstein informiert am Montag, 15. Juni 2026, gemeinsam mit Britta Walthelm, Referentin für Umwelt und Gesundheit, über den vollständig klimaneutralen Gebäudeabbruch im Westpark (v.l.). | Foto: Kathrin Lehnerer / Stadt Nürnberg
Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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