Bildergalerie vom Making of ++ Nürnberger Student Lukas B. Amberger spielt in „Die Nacht gehört dir“
Heute: Franken-Tatort im Ersten!

Der Nürnberger Musikhochschulstudent Lukas B. Amberger spielt im sechsten Franken Tatort die Rolle des Anton Steiner. Auf dem Bild mit Regisseur Max Färberböck (r.).
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  • Der Nürnberger Musikhochschulstudent Lukas B. Amberger spielt im sechsten Franken Tatort die Rolle des Anton Steiner. Auf dem Bild mit Regisseur Max Färberböck (r.).
  • Foto: © BR-Bild
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NÜRNBERG (nf) - Der vielfache Filmpreisträger Max Färberböck hat ,,Die Nacht gehört dir" inszeniert - seinen dritten Tatort aus Franken (insgesamt ist es der sechste Franken Tatort), zu dem er auch dieses Mal wieder zusammen mit Catharina Schuchmann das Drehbuch geschrieben hat. Zu sehen am 1. März 2020, 20.15 Uhr, im Ersten. Ganz besonders gespannt dürfte ein junger Mann aus Nürnberg vor dem Fernseher sitzen. Musikhochschulstudent Lukas B. Amberger (26) spielt nämlich den Anton Steiner in „Die Nacht gehört dir“– und es ist nicht seine erste Rolle. 

Lukas B. Amberger studiert erst im dritten Fachsemester Musiktheater/Oper an der Hochschule für Musik Nürnberg und zeigt sich am 1. März bereits einem Millionenpublikum. Im sechsten Tatort aus Franken „Die Nacht gehört dir“ spielt er die Rolle des Anton Steiner, der im Film vorgibt, Student an der hiesigen Hochschule zu sein.

Amberger, Tenor aus der Gesangsklasse von Prof. Dr. Jan Hammar, konnte viel aus seinen „eigenen Studienerfahrungen für die Rollenarbeit schöpfen“. Einzig das Instrument unterscheidet sich – im Film gibt er den Klavierstudent Anton, im echten Leben möchte er mitunter als Opernsänger auf der Bühne stehen. „Die Arbeit und die Vorbereitung für den neuen Tatort aus Franken war für mich aus verschiedenen Gründen eine persönliche Bereicherung und hat mir unheimlich viel gegeben. Für mich [...] war es toll, sich mit den anspruchsvollen und seelisch teils beklemmenden Inhalten, die im Film und in der Figur selbst angelegt sind, so intensiv auseinanderzusetzen“, sagt Amberger.

Der 26-Jährige stand dabei neben bekannten Filmgrößen wie Dagmar Manzel, Fabian Hinrichs, Eli Wasserscheid u. a. vor der Kamera und arbeitete eng mit dem Regisseur und vielfachen Filmpreisträger Max Färberböck zusammen. Er wirkte zuvor schon in verschiedenen Filmproduktionen mit, darunter die ZDF-Produktion „Gipfelstürmer – Das Berginternat“. Das schauspielerische Talent scheint in der Familie zu liegen, denn sowohl Mutter (Katja Amberger), Vater (Edwin Noël-Baumeister), als auch beide Schwestern (Peri und Muriel Baumeister) konnten bereits einige Erfolge auf der Bühne beziehungsweise vor der Kamera verbuchen.

Lukas B. Ambergers Herz schlägt neben der Schauspielerei aber vor allem für den Gesang. Der Hochschule für Musik Nürnberg wird er demnach weiterhin treu bleiben. Sie ist für ihn „ein Raum, um sich zu entfalten, ein Ort an dem man sich künstlerisch ausprobieren und wachsen kann.“ Hochschulpräsident Prof. Christoph Adt äußerte sich begeistert über den Erfolg des jungen Talents: „Die künstlerische Vielfalt in höchster Exzellenz zeichnet die bayerischen Kunsthochschulen aus. Es freut mich sehr, dass einer unserer Studierenden eine große Rolle in dem Publikumsmagnet Tatort erhalten hat und unsere Ausbildungsstätte so prominent Erwähnung findet.“

Als Gesangssolist ist Amberger übrigens das nächste Mal bei dem Musikprojekt „Carl Orff: De temporum fine comoedia“ in Nürnberg zu sehen, das gemeinsam mit dem Hans-Sachs-Chor und der Hochschule für Musik Nürnberg am 3. und 23. Mai in der Meistersingerhalle veranstaltet wird.

Bildergalerie zum Making of für den sechsten Franken-Tatort!
Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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