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Stichwahlen in Nürnberg und Erlangen: Doppelsieg für die CSU-Kandidaten!
- Marcus König bleibt Nürnberger Oberbürgermeister.
- Foto: Jürgen Friedrich
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- Für die MarktSpiegel-Redaktion berichten Peter Maskow, Nicole Fuchsbauer und Jürgen Friedrich (Fotos) aktuell von den Oberbürgermeister-Stichwahlen aus Nürnberg und Erlangen
UPDATE:
NÜRNBERG - Bei der Oberbürgermeister-Stichwahl in Nürnberg hat Marcus König (CSU) die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten und wird – vorbehaltlich des Beschlusses des Wahlausschusses am Dienstag, 31. März, – ab 1. Mai 2026 weiterhin Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg sein. Dies ist das vorläufige Ergebnis nach den Schnellmeldungen der Wahlvorstände.
Auf den Kandidaten Marcus König entfielen 55,5 Prozent der abgegebenen Stimmen (85 751 Stimmen), auf Dr. Nasser Ahmed (SPD) 44,5 Prozent (68 822 Stimmen). Ungültig waren 750 Stimmzettel. Abgegeben wurden 155 323 Stimmen, das entspricht bei 378 289 Wahlberechtigten einer Wahlbeteiligung von 41,1 Prozent.
Die Wahl gilt als angenommen, wenn der Gewählte sie nicht binnen einer Woche nach Verkündung des vorläufigen Wahlergebnisses schriftlich abgelehnt hat. Die Amtszeit des Stadtoberhaupts beträgt sechs Jahre.
Oberbürgermeisterwahl 2026 - Stichwahl, Stadt Nürnberg, vorläufiges Endergebnis
Ausgezählte Gebiete: Aktualisiert
- Zur Stichwahl wieder das beliebte Kussfoto von Oberbürgermeister Marcus König und seiner Frau Anke.
- Foto: Jürgen Friedrich
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Marcus König (CSU): 55,5 Prozent
Dr. Ahmed, Nasser (SPD): 44,5 Prozent
Oberbürgermeisterwahl Erlangen, vorläufiges Endergebnis.
Jörg Volleth (CSU): 51,4 Prozent
Dr. Florian Janik (SPD): 48,6 Prozent
- Jörg Volleth (CSU) wird neuer Oberbürgermeister von Erlangen.
- Foto: Jürgen Friedrich
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Jörg Volleth wurde bei der Stichwahl zum Oberbürgermeister der Hugenottenstadt gewählt. Der Gemeindewahlleiter Martin Holzinger gab am Sonntagabend das vorläufige Ergebnis der Oberbürgermeister-Stichwahl bekannt. Für Jörg Volleth (CSU) votierten 51,4 % (23.486) der Wähler, 48,6 % (22.223) gaben Florian Janik (SPD) ihre Stimme. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,0 %. Von insgesamt 82.061 Wahlberechtigten machten 45.937 Bürgerinnen und Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch.
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REGION – In 29 Landkreisen und mehr als 250 Städten müssen die Wähler in die Verlängerung. Am Nachmittag zeichnet sich in den größten Städten eine teils deutlich niedrigere Wahlbeteiligung ab. Bei gutem Wetter haben die Bayern offensichtlich weniger Lust zu wählen als vor zwei Wochen. In den drei größten bayerischen Städten zeichnete sich am Nachmittag für die Stichwahl eine deutlich niedrigere Beteiligung ab als bei der ersten Runde.
- Dieter Reiter (l) konnte sich im Rennen um das Münchner Rathaus nicht gegen Dominik Krause durchsetzen.
- Foto: Felix Hörhager/dpa
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In München meldete das Kreisverwaltungsreferat Stand 16.30 Uhr eine Wahlbeteiligung von 41,4 Prozent inklusive Briefwählern. Das waren 6,6 Prozentpunkte weniger als vor zwei Wochen. In der Stichwahl um den Posten des Münchner Oberbürgermeisters liegt Dominik Krause von den Grünen vorne. Nach Auszählung von 495 von 926 Wahlbezirken kam der 35-Jährige auf 59,1 Prozent der Stimmen. Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD) erreichte demnach nur 40,9 Prozent. Bei der Wahlparty der Grünen brandete Jubel auf, als die erste Tendenz bekannt wurde.
In Nürnberg waren es um 16.00 Uhr 40,2 Prozent inklusive eines Anteiles der Briefwähler. Das waren 5,4 Prozentpunkte weniger als im ersten Wahlgang vor zwei Wochen. Um 17.30 Uhr liegt die Wahlbeteiligung bei 48,5 Prozent, verglichen mit 54,7 Prozent am 8. März 2026.
Insgesamt ist es die fünfte Stichwahl in Nürnberg, seitdem Oberbürgermeister in Bayern direkt gewählt werden. Im Jahr 2020 kam es zum letzten Mal zu einem Duell zweier Kandidaten in der Stichwahl. Damals standen Marcus König (CSU) und Thorsten Brehm (SPD) zur Wahl. König entschied die Wahl mit 52,17 Prozent für sich und wurde Oberbürgermeister. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Stadt, dass ein CSU-Oberbürgermeister wiedergewählt wird.
Chefposten im Bamberger Rathaus bleibt bei der SPD
Die Grünen hofften auf einen Stichwahl-Sieg im studentisch geprägten Bamberg - doch es setzte sich schließlich der SPD-Kandidat durch. Das Bamberger Rathaus bleibt in SPD-Hand: Sebastian Niedermaier setzte sich laut vorläufigem Endergebnis in der Stichwahl mit 56,7 Prozent gegen Jonas Glüsenkamp von den Grünen durch. Im ersten Wahlgang vor zwei Wochen war der bisherige zweite Bürgermeister Glüsenkamp noch knapp vor Niedermaier gelegen.
Unterschiedliche Systeme
Die Werte der einzelnen Städte untereinander zu vergleichen ist dabei nicht sinnvoll, da die Wahlbeteiligung nach unterschiedlichen Logiken erhoben wird. In München fließen die Briefwähler ab Start ein, in Nürnberg über den Tag verteilt und in Augsburg wird die Wahlbeteiligung unter den Menschen erfasst, die nicht per Brief gewählt haben.
Die Stichwahlen laufen noch bis 18.00 Uhr - im ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte die Wahlbeteiligung bayernweit bei 63,4 Prozent gelegen - 4,7 Prozent höher als bei der Kommunalwahl davor, die damals aber auch in die Frühphase der Corona-Pandemie fiel.
In München stehen sich der amtierende Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und Dominik Krause (Grüne) gegenüber. In Nürnberg kommt es zur Stichwahl zwischen Amtsinhaber Marcus König von der CSU und dem SPD-Herausforderer Nasser Ahmed. In Erlangen fällt die Entscheidung zwischen Jörg Volleth (CSU) und Amtshinhaber Florian Janik (SPD). In Augsburg muss Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) in der Stichwahl gegen den SPD-Kandidaten Florian Freund antreten.
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