Wahlen ++ Ergebnisse
UPDATE: Stichwahl in Nürnberg und Erlangen am 22. März

Freude bei Amtsinhaber Marcus König (CSU Nürnberg) und einen Kuss für Ehefrau Anke.  | Foto: Jürgen Friedrich
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  • Freude bei Amtsinhaber Marcus König (CSU Nürnberg) und einen Kuss für Ehefrau Anke.
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  • Über die Kommunalwahl und die Ergebnisse aus Nürnberg und der Region berichtet die MarktSpiegel-Redaktion heute aktuell ab 18 Uhr mit Peter Maskow, Nicole Fuchsbauer und Jürgen Friedrich (Fotos).

UPDATE: 9. März

NÜRNBERG/ERLANGEN (nf) - In Nürnberg kommt es am 22. März zu einer Stichwahl zwischen Marcus König (CSU) und Nasser Ahmed (SPD).

Wer im Wahllokal wählen möchte, braucht die  Wahlbenachrichtigung vom Wahltag - sonst reicht auch Personalausweis oder Reisepass. Wer bereits Briefwahl beantragt hatte, bekommt die Unterlagen automatisch zugeschickt. Die Wahlbeteiligung lag gestern um 17.30 Uhr bei 54,7 Prozent. Das ist höher als in den Vorjahren.

Stadtratswahl 2026 Nürnberg.  | Foto: Stadt Nürnberg
  • Stadtratswahl 2026 Nürnberg.
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Ergebnisse: 
Marcus König (CSU): 45,9 Prozent
Nasser Ahmed (SPD): 26,5 Prozent
Britta Walthelm (Die Grünen): 10,4 Prozent
Roland-Alexander Hübscher (AfD): 9,1 Prozent
Titus Schüller (Die Linke): 3,7 Prozent

Die Erlanger müssen in zwei Wochen auch noch einmal an die Wahlurnen. Keiner der acht Kandidaten für den Rathaus-Chefsessel hat mehr als die nötigen 50 Prozent im ersten Wahlgang erreicht. Der Wahlausschuss hat am Sonntagabend das amtliche Ergebnis der Oberbürgermeister-Wahl bekanntgegeben. Für die Oberbürgermeister-Stichwahl am Sonntag, 22. März, werden die Briefwahlunterlagen in den nächsten Tagen versendet.

Ergebnisse:
Jörg Volleth (CSU) liegt mit 35,8 % (18.579 Stimmen) der abgegebenen gültigen Stimmen auf Platz eins, gefolgt auf Platz zwei von Florian Janik (SPD) mit 29,0 % (15.034 Stimmen). Die Bevölkerung ist am Sonntag, 22. März, aufgerufen, in einer Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten über das höchste Amt in der Stadt zu entscheiden.

Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten haben folgendes Ergebnis erzielt (Reihenfolge der Stimmverteilung):
Eva Linhart (Bündnis 90/Die Grünen/Grüne Liste): 17,6 % (9.138 Stimmen)
Robert Aust (Alternative für Deutschland): 5,1 % (2.629 Stimmen)
Lukas Eitel (Erlanger Linke): 4,9 % (2.565 Stimmen)
Holger Schulze (Freie Demokratische Partei): 3,5 % (1.806 Stimmen)
Anette Wirth-Hücking (Freie Wähler/Freie Wählergemeinschaft Erlangen): 2,7 % (1.381 Stimmen)
Joachim Jarosch (Ökologisch-Demokratische Partei): 1,5 % (762 Stimmen)

Wer die Briefwahl noch nicht beantragt hat, kann dies schriftlich oder online unter www.erlangen.de/kommunalwahl tun. Die Frist für die schriftliche und die Online-Beantragung endet am Montag, 16. März. Zudem kann man die Unterlagen auch persönlich bis Freitag, 20. März, im Rathaus kleinen Ratssaal (1. OG) abholen. Die Ausgabe ist montags, dienstags und donnerstags von 8:00 bis 18:00 Uhr, mittwochs von 8:00 bis 15:00 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.

Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen müssen spätestens am Sonntag, 22. März, bis 18:00 Uhr im Briefkasten am Rathaus eingegangen sein. Bei Versand per Post sollten sie spätestens bis Donnerstagmittag, 19. März, in einen Briefkasten der Deutschen Post eingeworfen werden.

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UPDATE:
Nürnberg (dpa/nf) - Im Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters in Bayerns zweitgrößter Stadt Nürnberg zeichnet sich eine Stichwahl zwischen Amtsinhaber Marcus König (CSU) und dem SPD-Herausforderer Nasser Ahmed ab.

Freude bei Amtsinhaber Marcus König (CSU Nürnberg). Die erste Hürde ist geschafft.  | Foto: Jürgen Friedrich
  • Freude bei Amtsinhaber Marcus König (CSU Nürnberg). Die erste Hürde ist geschafft.
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Nach der Auszählung der Hälfte der 726 Gebiete kam König auf fast 47 Prozent der Stimmen, Ahmed auf etwa 26 Prozent. Auch eine absolute Mehrheit für König und damit ein Sieg bereits im ersten Wahlgang ist noch im Bereich des Möglichen. Die Grünen-Bewerberin Britta Walthelm und der AfD-Kandidat Roland-Alexander Hübscher liegen bei rund zehn Prozent und damit deutlich zurück.

In Fürth ist Amtsinhaber und SPD-Urgestein Thomas Jung erneut mit beeindruckender Mehrheit zum Oberbürgermeister gewählt worden.

Jung kam nach Auszählung von 144 der 148 Gebiete auf 72,13 Prozent der Stimmen und wiederholte damit in etwa sein Ergebnis von vor vier Jahren, als er 72,9 Prozent der Stimmen erhalten hatte. 2008 hatte der SPD-Mann mit über 80 Prozent ein Rekordergebnis eingefahren. Der 64-Jährige steht der Stadt Fürth bereits seit 2002 als Oberbürgermeister vor. Sollte er die nächste Wahlperiode als Amtsinhaber beenden, wäre er 30 Jahre lang Oberbürgermeister. 

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Jubel bei der Nürnberger CSU. Marcus König liegt souverän vorne.  | Foto: Jürgen Friedrich
  • Jubel bei der Nürnberger CSU. Marcus König liegt souverän vorne.
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UPDATE:
Nürnberg - Die ersten Prognosen sind da: In Nürnberg liegt der amtierende Oberbürgermeister Marcus König 43,7 Prozent vorne. Trotzdem wird es wohl zur Stichwahl mit SPD-Konkurrent Dr. Nasser Ahmed kommen. Das gilt ebenso für Erlangen: hier liegt Jörg Vollleth (36 %) vor Amtshinhaber Florian Janik (28,2%).  In Fürth und Schwabach dominieren die Platzhirsche. 

Der Moment, wenn dein Favorit an der Spitze liegt: Schulreferentin Cornelia Trinkl (l.) mit Wirtschaft- und Wissenschaftsreferentin Dr. Andrea Heilmaier.  | Foto: Jürgen Friedrich
  • Der Moment, wenn dein Favorit an der Spitze liegt: Schulreferentin Cornelia Trinkl (l.) mit Wirtschaft- und Wissenschaftsreferentin Dr. Andrea Heilmaier.
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Foto: Stadt Nürnberg

Stadt Nürnberg

In Fürth hat Amtsinhaber Dr. Thomas Jung die Wahl souverän gewonnen. 

(v.l.n.r.): Matthias Dornhuber, SPD-Vorsitzender, Thomas Jung, Oberbürgermeister, Heike Jung, Ehefrau des Oberbürgermeisters, Barbara Braun, Ehefrau des Bürgermeisters, Markus Braun, Bürgermeister. | Foto: Simon Karl/KONTEXT
  • (v.l.n.r.): Matthias Dornhuber, SPD-Vorsitzender, Thomas Jung, Oberbürgermeister, Heike Jung, Ehefrau des Oberbürgermeisters, Barbara Braun, Ehefrau des Bürgermeisters, Markus Braun, Bürgermeister.
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Dr. Thomas Jung mit dem Erstunterlegenen Max Ammon (CSU). | Foto: Simon Karl/KONTEXT
  • Dr. Thomas Jung mit dem Erstunterlegenen Max Ammon (CSU).
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In Erlangen gibt es eine Stichwahl zwischen Jörg Volleth (CSU) und Dr. Florian Janik (SPD). 

Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik mit den Parteivorsitzenden Munib Agha und Sandra Radue. | Foto: Katja Rabold-Knitter
  • Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik mit den Parteivorsitzenden Munib Agha und Sandra Radue.
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Jörg Volleth (CSU), Bürgermeister Erlangen. | Foto: Stadt Erlangen
  • Jörg Volleth (CSU), Bürgermeister Erlangen.
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Foto: Stadt Erlangen

In Schwabach hat Peter Reiß gewonnen.

Foto: Stadt Schwabach

In Roth hat Andreas Buckreus gewonnen.

Foto: Stadt Roth

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UPDATE: 
Nürnberg - Mit Spannung werden die ersten Zahlen im Presseclub Nürnberg erwartet. Die Wahlbeteiligung liegt jetzt bei 54,7 Prozent. 

Die Wahllokale in Bayern sind wieder geschlossen. Bis 18.00 Uhr konnten die rund 10,05 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimmen abgeben. Das Interesse der Menschen im Freistaat an der Kommunalwahl war offenbar besser als vor sechs Jahren. Große Städte wie München, Nürnberg oder Augsburg meldeten bis zum Nachmittag bereits eine leicht gestiegene Beteiligung im Vergleich zur Kommunalwahl 2020. Vorkommnisse gab es den Angaben zufolge keine.

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Region (dpa/lby/nf) - Bei den Kommunalwahlen in Bayern zeichnet sich bei angenehmem Frühlingswetter eine gute Beteiligung ab - zumindest in den großen Städten. Vielerorts hatten um 14.00 Uhr mehr Menschen ihre Stimme abgegeben, als bei den Kommunalwahlen 2020. Auch die Stimmung war ruhig, offenbar ohne besondere Vorkommnisse. Alles «super entspannt», sagte ein Sprecher des Wahlamtes Würzburg.

Kommunalwahl: 105.290 Briefwahlanträge in Nürnberg

Die Beantragung eines Wahlscheins mit Briefwahlunterlagen für die Kommunalwahl war bis Freitag, 6. März 2026, 15 Uhr möglich. Bis dahin haben insgesamt 105.290 der insgesamt 379.322 Wahlberechtigten (Stand: 6. März) in Nürnberg Briefwahl beantragt. Die überwiegende Zahl der Anträge ging auf elektronischem Weg ein.

Im Jahr 2014 waren es am Ende 66.316 Anträge bei insgesamt circa 385.000 Wahlberechtigten und im Jahr 2020 haben knapp 90.000 von 389.000 Wahlberechtigten schriftlich ihre Stimme abgegeben. Die roten Wahlbriefe der Briefwählerinnen und Briefwähler müssen bis zum Wahlsonntag am 8. März, um 18 Uhr beim Wahlamt eingegangen sein, um in die Stimmenauszählung einzugehen. 

Auch der Oberbürgermeister darf mit dem riesigen Stimmzettel kämpfen  | Foto: Jürgen Friedrich
  • Auch der Oberbürgermeister darf mit dem riesigen Stimmzettel kämpfen
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Höhere Werte als 2020

Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König bei der Wahl. Bis 18 Uhr sind die Wahllokale geöffnet.  | Foto: Jürgen Friedrich
  • Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König bei der Wahl. Bis 18 Uhr sind die Wahllokale geöffnet.
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In Augsburg lag die Wahlbeteiligung um 14.00 Uhr bei 23 Prozent, 2020 waren es zu diesem Zeitpunkt 21,8 Prozent. Die Stadt Nürnberg meldete 34 Prozent, allerdings anteilig mit den Briefwahlstimmen (2020: 29,2 Prozent). In Würzburg lagen zunächst nur die Ergebnisse für 12.00 Uhr vor mit 11,67 Prozent.

Die Stadt München bezog in ihre Auswertung alle ausgestellten Wahlscheine für die Briefwahl ein. Hier hatten bis 14.00 Uhr 43 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt gegenüber 41,9 Prozent im Jahr 2020. Ausgewertet wurden hier allerdings exemplarisch nur die Stimmen für die Wahl des Oberbürgermeisterpostens. Die Unterschiede etwa zur Wahl des Stadtrats seien aber nur klein, sagte eine Sprecherin.

Auch der Nürnberger OB hat mit dem riesigen Stimmzettel so seine Platzprobleme.  | Foto: Jürgen Friedrich
  • Auch der Nürnberger OB hat mit dem riesigen Stimmzettel so seine Platzprobleme.
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Fast 40.000 Mandate in ganz Bayern

Bayernweit werden bei der Kommunalwahl 39.300 Mandate vergeben. Die Zahl der zu wählenden Sitze in den Kommunalparlamenten richtet sich jeweils nach der Einwohnerzahl.

Rund 10,05 Millionen Menschen in Bayern sind aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsangehörigen sowie Staatsbürger eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens zwei Monaten in der jeweiligen Kommune ihren Lebensschwerpunkt haben. Es dürfen also mehr Menschen wählen als bei Landtagswahlen oder Bundestagswahlen.

So wählt Ihre Stadt oder Gemeinde
Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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