Gefahr durch Aquaplaning

Grafik: reifen.com

(pm/mue) - Aquaplaning ist eine tückische Gefahr – erschreckenderweise sind deutsche Autofahrer jedoch nur unzureichend darauf vorbereitet.


Etwa jeder Zweite würde an typischen Gefahrenpunkten, etwa neben Berg- und Felshängen (54 Prozent) sowie bei Senken und Wendepunkten von S-Kurven (49 Prozent) grundsätzlich nicht mit Aquaplaning rechnen – so das Ergebnis einer Befragung von 306 Autofahrern, durchgeführt im November vom Reifenfachdiscounter reifen.com. Im zurückliegenden Jahr hatten 59 Prozent der Autofahrer mindestens ein Aquaplaning-„Erlebnis“, 13 Prozent sogar dreimal oder öfter. Wo Aquaplaning vermehrt auftritt, dazu gibt es bei Autofahrern irrige Ansichten – wenn glücklicherweise auch nur bei wenigen. So meinen 13 Prozent, dass sie auf Brücken vermehrt damit rechnen müssen, Sackgassen betrachten fünf Prozent als einen möglichen Gefahrenpunkt. Vier Prozent halten „größere Plätze mit Kreisverkehr“ in dieser Hinsicht für gefährlich, weitere drei Prozent „schmale Straßen“. Immerhin 89 Prozent der Befragten wissen, dass sie auf Straßen mit schlechter Beschaffenheit, wie etwa Spurrillen und Vertiefungen, besonders Acht geben sollten.

Ganze 43 Prozent halten es den Angaben nach zudem für zielführend, „bei Starkregen auf der Autobahn nicht schneller als mit 130 km/h“ unterwegs zu sein. Jeder Fünfundzwanzigste meine, dass ein niedriger Reifendruck helfe, da nicht so prall gefüllte Reifen besser haften würden. Tatsächlich jedoch sei es die richtige Strategie, vorausschauend zu fahren, die Geschwindigkeit zu drosseln und vor allem Lkw bei Starkregen möglichst nicht zu überholen.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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