Blütenpracht und Farbenspiele
Jetzt noch Rhododendren pflanzen!

Beliebt: Kaum eine Pflanze verzaubert einen Garten so vielseitig mit dem Farbenspiel ihrer Blüten wie der Rhododendron.
Foto: © Bund deutscher Baumschulen e.V./akz-o
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  • hochgeladen von Uwe Müller

(akz-o) - Schneeweiß und zartrosa, goldgelb und orangerot, karminrot und dunkelviolett – kaum eine andere Pflanze verzaubert den heimischen Garten so vielseitig wie der Rhododendron.

Seine Blütezeit leitet einen der Höhepunkte im Gartenjahr ein; aber auch seine „Verwandten“, die Azaleen, begeistern mit schönsten Blütenfarben. Der Unterschied zwischen beiden Gehölzen ist nur gering: Während Rhododendren immergrün sind, werfen Azaleen im Winter ihr Laub ab. Beide eignen sich aber nicht nur aufgrund ihrer Farbvielfalt zur Gartengestaltung: In Gruppen gepflanzt sind sie auch herrliche natürliche „Raumteiler“ und attraktive Alternativen zu Hecken.

Die beste Pflanzzeit ist im Herbst von Anfang September bis Mitte November oder im Frühjahr von März bis Mitte Mai. Bei der Standortwahl sollte man darauf achten, dass der Platz sonnig bis halbschattig ist und keine heiße Mittagssonne die Pflanzen schädigen kann. Dazu setzt man die winterharten Blütensträucher am besten in die Nähe eines schattenspendenden Baumes oder einer Hecke. Der Boden sollte sauer, humusreich und gut durchlässig bzw. locker sein, damit sich ihre Wurzeln gut ausbreiten können. So sollte beispielsweise das Pflanzloch nicht zu tief sein und die Pflanze nach der Setzung gut eingegossen werden, rät der Bund deutscher Baumschulen (BdB). Um den Boden vor dem Austrocken zu schützen, ist die Abdeckung mit Rindenmulch zu empfehlen.

Rhododendren und Azaleen sind genügsam und brauchen nicht viel Pflege. Regelmäßiges Gießen, Düngen nach der Blüte und das Entfernen von verwelkten Blättern reicht diesen Gehölzen völlig aus. Auch ein Rückschnitt ist nicht zwingend notwendig. Ein Verjüngungsschnitt – zum Beispiel bei alten oder kraftlosen Pflanzen – erfolgt am besten im März. Dazu wird das Gehölz auf Stockmaß, etwa 80 Zentimeter über dem Boden zurückgeschnitten.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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