Exklusiv-Sprechstunde
Top-Ärzte am Telefon! Endlich gesund (und ruhig) schlafen

Ein schnarchender Partner lebt/schläft oft nicht nur ungesund – er macht auch seinem Partner/-in die Nacht zur Hölle.
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  • Ein schnarchender Partner lebt/schläft oft nicht nur ungesund – er macht auch seinem Partner/-in die Nacht zur Hölle.
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  • hochgeladen von Peter Maskow

Region – Hier kommt Hilfe für alle Schnarcher und deren geplagte Partner und Bettgenossinnen und -genossen! Top-Mediziner der Uniklinik Erlangen stehen am Donnerstag (24.09.2020) von 17-19 Uhr am Telefon Rede und Antwort.

Die Ursachen für regelmäßiges Schnarchen sind vielfältig – genauso wie die möglichen Lösungen des Problems: Nasenpflaster, bestimmte Schlafpositionen, Zahnschienen bis hin zur Verbannung des „sägenden“ Partners auf die Couch.
Prinzipiell muss zwischen ungefährlichem Schnarchen und Schnarchen als Symptom einer schlafmedizinischen Erkrankung – wie der obstruktiven Schlafapnoe – unterschieden werden. „Setzt im Schlaf die Atmung aus, sollte der Betroffene einen Arzt aufsuchen“, sagt PD Dr. Maximilian Traxdorf, geschäftsführender Oberarzt der Hals-Nasen-Ohrenklinik des Uni-Klinikums Erlangen (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Iro) und Leiter des Schlaflabors. „Hier ist das Schnarchen nicht nur lästig, sondern kann auch gefährlich sein.“

Gefährliche Atemaussetzer

Während der teilweise mehreren Minuten andauernden Atemaussetzer sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut ab und die Herzfrequenz erhöht sich. Das führt zu Aufweckreaktionen und vermindert den Tiefschlaf. „Die Folge sind oft Tagesschläfrigkeit und letztlich auch ein erhöhtes Risiko für Herzkreislauferkrankungen“, so Dr. Traxdorf.
Wer etwas gegen sein Schnarchen tun will oder bei Verdacht auf Atemaussetzer, sollte sich zunächst beim Haus-, HNO- oder auch Lungenfacharzt beraten lassen.

Das ungefährliche Schnarchen wird bei Therapiewunsch abhängig von der Ursache behandelt. Eine starke Behinderung der Nasenatmung kann durch Korrektur der inneren und (oder) äußeren Nase verbessert werden. Ambulant könnte auch die sogenannte „Radiofrequenztherapie“ durchgeführt werden. Das reine Schnarchen kann auch durch verschiedene Operationstechniken reduziert werden. „Hierzu zählt z. B. eine Operation, bei der in erster Linie das Gaumenzäpfchen gekürzt und die Gaumensegel gestrafft werden“, erklärt der Erlanger Schlafexperte. Alternativen sind auch Bissschienen, die den Unterkiefer in eine Vorschubstellung bringen, oder „Rückenlageverhinderungs-Westen“, die ein Rückenlage-bezogenes Schnarchen beseitigen können.
Im Gegensatz zum Schnarchen besteht bei Atemaussetzern, wie zum Beispiel einer obstruktiven Schlafapnoe, eine Notwendigkeit zur Therapie. Gold-Standard sei hier die CPAP-Maske („Continous Positive Airway Pressure“). Durch einen Überdruck werden die Atemwege offengehalten.
Als operative Maßnahme kommen auch Eingriffe am Gaumensegel in Betracht oder auch ein Zungenschrittmacher kann helfen. „Nach der ersten Diagnostik empfehlen wir zur genauen Abklärung in speziellen Fällen einen Aufenthalt in unserem Schlaflabor“, so der Schlafexperte der HNO-Klinik Erlangen.

Brauchen Sie Hilfe? So rufen Sie unsere beiden Ärzte an:
Tipps von den Experten für einen gesunden Schlaf erhalten die Leserinnen und Leser des MarktSpiege am Donnerstag, 24.09.20, von 17 bis 19 Uhr über das kostenlose MarktSpiegel-Lesertelefon unter der Rufnummer
• (0911) 3 99 08-45
und unter der
• (0911) 3 99 08-46
Wichtig: Die Anrufe werden auf Wunsch anonym behandelt.

Autor:

Peter Maskow aus Nürnberg

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