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Mobilität in Deutschland
Ein Dauerbrenner ist einfach nicht zu schlagen

Das Auto bleibt für die meisten Menschen das wichtigste Fortbewegungsmittel.  | Foto: Kay Nietfeld/dpa/dpa-tmn (Archivbild)
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Berlin (dpa/vs) - Frühere Umfragen haben immer das gleiche Bild ergeben: Ohne Auto geht es bei den meisten Deutschen nicht. Jetzt gibt es wieder neue Zahlen. Hat sich etwas geändert?

Das Auto bleibt für die meisten Menschen in Deutschland einer neuen Umfrage zufolge mit großem Abstand das wichtigste Verkehrsmittel. Mehr als 80 Prozent der Befragten sind demnach mindestens einmal die Woche mit dem Auto unterwegs, heißt es in der Befragung des TÜV-Verbands unter mehr als 2.500 Verbraucherinnen und Verbrauchern. Der Anteil der Befragten mit einem eigenen Auto im Haushalt ist mit 88 Prozent sogar noch größer.

Zweitwichtigstes Fortbewegungsmittel ist mit 63 Prozent demzufolge das Zufußgehen. Jeder fünfte Befragte wiederum nutzt laut Umfrage mindestens einmal wöchentlich den ÖPNV und ebenso viele steigen aufs Fahrrad.

Dabei gewinnt die Elektromobilität unter den Autofahrern immer mehr an Bedeutung. Mit 9 Prozent besitzt etwa jeder elfte befragte Autobesitzer bereits ein reines Elektroauto (BEV). Rund 25 Prozent aller Befragten wiederum würden ein BEV bei einem Autokauf grundsätzlich bevorzugen. Bezieht man Hybrid-Fahrzeuge mit ein, bevorzugt sogar die Hälfte der Befragten ein Fahrzeug mit alternativen Antrieben.

Einschränkende Maßnahmen für den Autoverkehr in den Zentren von Städten und Gemeinden lehnt eine knappe Mehrheit (54 Prozent) ab. 40 Prozent befürworten sie. In kleineren Städten mit weniger als 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist die Ablehnung solcher Maßnahmen mit 63 Prozent deutlich größer als in großen Städten mit mehr als 500.000 Bewohnern (49 Prozent).

Grundlage für die Zahlen ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 2.504 Personen im Zweitraum zwischen dem 19. März und 10. April dieses Jahres.

Autor:

Victor Schlampp aus Schwabach

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