Dacia Striker
Kombi-Angriff in der Kompaktklasse
- Dacia Striker Journey Hybrid 155.
- Foto: © Dacia/Adrien Cortesi via Autoren-Union Mobilität
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(aum/mue) - Die rumänische Marke Dacia hat sich mit günstigen Fahrzeugen auf dem Markt etabliert. Nun zielt die Renault-Tochter auf ein gerade in Deutschland gefragtes Segment.
Das neue Modell Striker soll auf dem beliebten Markt der kompakten Kombis für Furore sorgen. Der Wagen bietet Platz für bis zu fünf Personen, misst in der Länge 4,62 Meter und in der Höhe 1,53 Meter. Damit ist er etwas kürzer, dafür jedoch auch etwas höher als zum Beispiel der Skoda Octavia Combi, eines der in Deutschland beliebtesten Kombi-Modelle. Und damit zu der wahrscheinlich interessantesten und für den Erfolg maßgeblichen Angabe: dem Kofferraumvolumen. Dacia gibt diesen Wert für den Striker mit bis zu 600 Litern an. Das ist für diese Klasse ein ordentliches, konkurrenzfähiges Fassungsvermögen.
Markanter Auftritt
Der Striker trägt als erstes Fahrzeug der Marke die neue LED-Lichtsignatur in T-Form. Die flachen Lichtschlitze vorne und hinten sorgen für einen markanten Auftritt. Die durchgezogene, straffe Schulterlinie in Kombination mit der hohen Bodenfreiheit (bis zu 20 Zentimeter) ergibt einen Look, der durchaus auch SUV-Merkmale aufweist. Betont wird das zusätzlich durch wuchtige Räder: In der Basisausführung Essential rollt der Wagen zwar noch auf 17-Zoll-Stahlrädern. Doch schon bei der nächsthöheren Expression-Ausführung wird der Striker ab Werk auf Leichtmetallrädern ausgeliefert. Optional sind zudem Leichtmetallfelgen in 18 und 19 Zoll erhältlich. Und Dacia hat zwei neue Farbtöne für den Striker kreiert: Frost-Grün und Cosmic-Blau.
Auch innen wertig
Bei der Innenraumgestaltung orientiert sich Dacia stärker an der Konkurrenz. Nachdem die Marke in der jüngeren Vergangenheit bei Modellen wie Sandero, Duster und Logan in den Einstiegsvarianten noch keinen Touchscreen zur Bedienung des Infotainments vorsah, ist beim Striker ein 10,1-Zoll-Zentral-Bildschirm serienmäßig an Bord. Bei den Oberflächen setzt die Marke auf eine Mischung aus Textilien und Hartplastik, zudem gibt es zahlreiche haptische Tasten am Lenkrad sowie unterhalb des Infotainmentbildschirms und optional ein großes Panorama-Glasdach. Insgesamt ergibt sich so ein Innenraumeindruck, der durchaus wertig erscheint.
Zum Marktstart, der voraussichtlich Ende des Jahres erfolgt, setzt Dacia ausschließlich auf elektrifizierte Antriebe. Zur Wahl stehen ein Mildhybrid mit Autogas-Antrieb und 140 PS (103 kW), ein Vollhybrid mit 155 PS (114 kW) sowie ein Hybrid-Allradler mit 150 PS (110 kW). Eine rein elektrische Version ist hingegen nicht vorgesehen.
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Autor:Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg |
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