Bestens vernetzt
Anlaufpunkt für seelische Gesundheit
- Das Team der Interdisziplinären Psychotherapie-Ambulanz.
- Foto: © FAU/Giulia Iannicelli
- hochgeladen von Uwe Müller
ERLANGEN (pm/mue) - Der Lehrstuhl für Klinische Psychotherapie und Behavioral Health Technology der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat eine Interdisziplinäre Psychotherapie-Ambulanz eröffnet.
Das Projekt richtet sich insbesondere an Personen, die unter somato-psychischen Störungen leiden, also psychischen Erkrankungen, die mit körperlichen Symptomen einhergehen. Hierzu zählen beispielsweise Tinnitus, chronische Schmerzen oder medizinisch unerklärte Symptome. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf psychischer Frauengesundheit, etwa der Behandlung von prämenstrueller dysphorischer Störung, die mit Depressionen, Schlaflosigkeit oder Schmerzen und weiteren psychischen und körperlichen Beschwerden einhergeht, ebenso wie auf Belastung nach traumatischer Geburt sowie psychischer Belastung in Verbindung mit Endometriose.
Kassen können Kosten übernehmen
Am Beginn steht ein persönliches Erstgespräch, in dem geklärt wird, ob ein geeignetes Behandlungsangebot gemacht werden kann. „Wir verstehen uns als Teil der Regelversorgung, das heißt, wir bieten Psychotherapie im Rahmen der Krankenkassenversorgung an, wenn eine psychische Diagnose vorliegt“, erklärt Prof. Dr. Cornelia Weise, Inhaberin des Lehrstuhl für Klinische Psychotherapie und Behavioral Health Technology.
Die Ambulanz arbeitet eng mit medizinischen Einrichtungen wie etwa der Frauenklinik und dem Schmerzzentrum am Uniklinikum Erlangen zusammen, außerdem mit Physiotherapie, Hebammenwissenschaften und Sportwissenschaften. Auch niedergelassene Ärzte, die für ihre Patienten nach geeigneten Behandlungsmöglichkeiten suchen, erhalten hier eine zusätzliche Anlaufstelle. Alle Infos online unter:
www.fau.de
Autor:Uwe Müller aus Nürnberg |
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