Gemeinsam für mehr Lebensfreude: Erlangens neue Projektpartnerschaft mit Bkeftine (Libanon)

Voneinander lernen: Suzane El-Khoury (r.), Dalal El-Ramlawi (2.v.r.) und Fouad Ibrahim (l.) von der libanesischen Behinderteneinrichtung „Wahat Al-Farah“ gemeinsam mit Eva Kneißl (Jugendfarm) und Tobias Ott (Stadt Erlangen). Foto: © U. Müller
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ERLANGEN (pm/mue) - Noch bis November dieses Jahres werden die Stadt Erlangen und die nordlibanesische Kommune Bkeftine einen Fachaustausch im Bereich Behindertenarbeit durchführen. Die Projektpartnerschaft wird unter anderem mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert und wurde im Rahmen der Initiative Kommunales Know-how für Nahost ins Leben gerufen.

Mit der Lebenshilfe Erlangen e.V. und „Wahat Al-Farah“ Bkeftine gibt es in beiden Kommunen Organisationen, die Bildungs- und Arbeitseinrichtungen für geistig behinderte Menschen unterhalten und die mit diesem Projekt in einen Austausch gebracht werden. Erste Aktivität dieser Projektpartnerschaft war Anfang Juli eine Reise in den Libanon, an der Vertreter der Stadt Erlangen, der Lebenshilfe Erlangen e.V. und der Jugendfarm Erlangen teilnahmen und wo mögliche Formen der Zusammenarbeit ausgelotet wurden.

Projektarbeit wurde schnell konkret

Seit Ende August nun weilen drei MitarbeiterInnen von „Wahat-Al Farah“ für insgesamt zwei Wochen in Erlangen, um sich über die Arbeit der Jugendfarm sowie der Lebenshilfe zu informieren und so neue Ansätze der inklusiven Kinder- und Jugendarbeit im Bereich Umweltpädagogik sowie tiergestützte Pädagogik kennenzulernen. Darüber hinaus ist ein Fachaustausch zum Thema „Awareness-Bildung im Behindertenbereich“ Ende September / Anfang Oktober geplant. Mit dieser zeitlich begrenzten Projektpartnerschaft wollen die Kooperationspartner einen Beitrag zur Verbesserung der Betreuung geistig behinderter Menschen in Bkeftine und Umgebung leisten. Ebenso mit Blick auf die Belastungsprobe, vor welcher der Libanon aktuell immer noch steht: Kein anderes Land der Welt hat im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl so viele Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen. Mit der Initiative werden darum Kommunen und Gemeinden der wichtigsten Erstaufnahmeländer syrischer Geflüchteter bei der Bewältigung dieser Situation unterstützt. Und so zielt auch die Projektpartnerschaft zwischen Erlangen und Bkeftine auf konkrete Hilfe für die libanesische Kommune, indem die Betreuung für libanesische Menschen mit geistiger Behinderung verbessert wird. Doch auch syrische Geflüchtete, die zukünftig die Einrichtung „Wahat Al-Farah“ besuchen, sollen von diesem Angebot profitieren. Vom 20. bis 21. November 2018 wird Erlangen zudem Gastgeber für das erste nationale Vernetzungstreffen „Kommunales Know-how für Nahost“ sein.

Voneinander lernen: Suzane El-Khoury (r.), Dalal El-Ramlawi (2.v.r.) und Fouad Ibrahim (l.) von der libanesischen Behinderteneinrichtung „Wahat Al-Farah“ gemeinsam mit Eva Kneißl (Jugendfarm) und Tobias Ott (Stadt Erlangen). Foto: © U. Müller
Silvia Klein (3.v.l.) vom Erlanger Büro für Chancengleichheit / Internationale Beziehungen und Eva Kneißl führten als Teilnehmerinnen einer offiziellen Delegation, an der auch Vertreter der Lebenshilfe teilnahmen, im Juli erste konkrete Gespräche im Libanon. Foto: © T. Ott
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Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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