Kleeblatt vor Schlüsselspiel unter Druck
Fürth muss im Abstiegskampf auf mehrere Leistungsträger verzichten
- Trainer Heiko Vogel hofft auf die Wende in Fürth. (Archivbild)
- Foto: Daniel Karmann/dpa
- hochgeladen von Arthur Kreklau
Fürth (dpa/lby/ak) – Ausgerechnet vor dem möglicherweise richtungsweisenden Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig trifft Greuther Fürth eine bittere Nachricht. Topstürmer Felix Klaus fällt für das Duell am Samstag aus. Der 33‑Jährige, der beim 0:2 in Dresden wegen Knieproblemen vom Platz musste, war bislang an mehr als der Hälfte aller Fürther Saisontore beteiligt. Sieben Treffer und acht Vorlagen machen ihn zum wichtigsten Offensivspieler der Kleeblätter.
Doch Klaus ist nicht der einzige Ausfall. Auch Jomaine Consbruch und Julian Green stehen Trainer Heiko Vogel nicht zur Verfügung. Bereits seit Längerem fehlen zudem Sacha Bansé, Noah König und David Abrangao. Für den Tabellenletzten bedeutet das eine weitere Schwächung in einer Phase, in der jeder Punkt überlebenswichtig ist.
Vogel versucht dennoch, Zuversicht auszustrahlen. Die Mannschaft mache seit Jahresbeginn im Training einen „richtig guten Eindruck“, betont der 50‑Jährige. Gleichzeitig räumt er ein, dass Wut und Enttäuschung nach der Niederlage in Dresden spürbar seien. Er nehme sein Team aber in Schutz, weil es bislang nicht gelungen sei, die Trainingsleistungen in Pflichtspiele zu übertragen. Gegen Braunschweig, aktuell Tabellenfünfzehnter, soll nun der Umschwung gelingen.
Rückendeckung erhielt das sportliche Führungsteam zuletzt vom Aufsichtsrat. In einer schriftlichen Erklärung stellte das Gremium Geschäftsführer Holger Schwiewagner, Trainer Vogel und Sportdirektor Stephan Fürstner klar hinter sich. Für Vogel selbst spielte diese Unterstützung intern keine Rolle, wie er betonte. Entscheidend sei nun allein, dass seine Mannschaft im ersten Heimspiel des Jahres die nötige Mentalität auf den Platz bringt.
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