Spurensuche am Fluss
Führung durch die Geschichte der Uferstadt Fürth
- Das Rundfunkmuseum Fürth ist in der ehemaligen Konzernzentrale von Grundig beheimatet.
- Foto: oh
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FÜRTH (pm/ak) – Wo heute moderne Architektur und innovative Unternehmen das Bild prägen, blickt die Uferstadt Fürth auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Einst träumte die Kleeblattstadt davon, sich an dieser Stelle zu einem mondänen Kurort zu entwickeln. Später wurde das Gelände zur Keimzelle eines Wirtschaftswunders, denn von hier aus baute Max Grundig seinen weltweiten Elektronikkonzern auf.
Am Sonntag, den 28. September, lädt die Führung „Alles fließt – vom Wandel der Uferstadt“ dazu ein, diesen historischen Ort neu zu entdecken. Beginn ist um 14 Uhr, Treffpunkt ist der Parkplatz vor dem Rundfunkmuseum. Rund 90 Minuten lang geht es über das Gelände der Uferstadt, vorbei an Relikten der Industriegeschichte und Spuren städtebaulicher Visionen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie sich die Uferstadt über die Jahrzehnte gewandelt hat – von den ambitionierten Plänen eines Kurorts über die Ära Grundig bis hin zur heutigen Nutzung als Standort für Technologie und Medien. Dabei wird deutlich, wie eng die Geschichte dieses Areals mit der Entwicklung der Stadt Fürth verknüpft ist.
Karten für die Führung sind direkt vor Ort erhältlich und kosten acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Wer sich für die Geschichte der Stadt und die Dynamik urbaner Veränderung interessiert, dürfte bei diesem Rundgang auf seine Kosten kommen. Die Uferstadt zeigt sich dabei nicht nur als Ort des Wandels, sondern auch als Spiegel der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strömungen, die Fürth geprägt haben.
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