Denkmäler im Fokus
Führungen und Einblicke zum Tag des offenen Denkmals
- Die Fürther Auferstehungskirche im Stadtpark.
- Foto: Cybrarian/Fuerthwiki.de
- hochgeladen von Arthur Kreklau
FÜRTH (pm/ak) – Unter dem bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ öffnet der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, in Fürth wieder Türen und Wege, die sonst verschlossen bleiben. Mehrere Führungen laden dazu ein, historische Spuren im Stadtgebiet neu zu entdecken.
Die Stadtheimatpfleger Karin Jungkunz und Lothar Berthold nehmen Interessierte mit auf einen rund einstündigen Spaziergang entlang einer früheren Straßenbahnroute. Dabei geht es um die Geschichte der Linie ebenso wie um die Denkmäler an der Strecke. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Dreiherrenbrunnen in der Schwabacher Straße.
Eine weitere Führung widmet sich der Nürnberger Straße, die unter preußischer Herrschaft zwischen 1792 und 1806 als schnurgerade Verbindung nach Nürnberg entstand. Michaela von Wittke, Pflegerin des Stadtbildes und Stadträtin, erläutert die wechselnden Nutzungen der zahlreichen denkmalgeschützten Gebäude und erzählt von den Menschen, die dort lebten. Die Rundgänge beginnen um 12.30 und 15.30 Uhr am Eingang der Auferstehungskirche und dauern jeweils etwa eine Stunde.
Besonders selten ist der Blick in das Umspannwerk in der Ohmstraße 10. Das Gebäude entstand wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, ersetzte zerstörte Anlagen und sollte die nach der Währungsreform steigende Nachfrage nach Elektrizität sichern. Seine Architektur verbindet sachliche Obergeschosse mit einem Sichtziegel‑Erdgeschoss und einer expressionistisch geprägten Rückfassade. Drei Führungen um 11, 13 und 15 Uhr ermöglichen den Zugang zu dem sonst nicht öffentlichen Bau.
Für alle Angebote gilt: Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen unter www.tag-des-offenen-denkmals.de
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