Reden über das, was bleibt
Martin Rassaus LifeTalk über die Hospizarbeit
- Martin Rassau, Botschafter des Hospizverein Region Fürth und im Hintergrund Dr. Roland Hanke, Palliativmediziner.
- Foto: Hospizverein Region Fürth
- hochgeladen von Arthur Kreklau
FÜRTH (pm/ak) – Über vieles spricht man heute offen – über Beziehungen, Geld, Gesundheit. Doch wenn es ums Sterben geht, wird es still. Genau an diesem Punkt setzt Martin Rassau mit seinem „LifeTalk“ an. Seit 2022 lädt der Fürther Schauspieler und Hospizbotschafter regelmäßig Menschen ein, die auf unterschiedliche Weise mit der Hospizidee verbunden sind. Die Veranstaltungen sind gut besucht, nicht zuletzt wegen der warmen Atmosphäre, die Rassau schafft – und vielleicht auch wegen der Bouillon, die er traditionell selbst mitbringt.
Im Mittelpunkt stehen jedoch die Gespräche. Sie kreisen um Fragen von Würde, Fürsorge und einer Haltung, die das Leben bis zuletzt ernst nimmt. Nicht alle Themen wirken auf den ersten Blick hospiznah, doch sie alle berühren den Kern der Arbeit: den Blick auf das Leben, das Weitertragen von Verantwortung und die Bereitschaft, anderen beizustehen.
Am Sonntag, 10. Mai, geht es besonders nah an die Praxis. Die Ehrenamtliche Sigrid Forster berichtet aus ihrem Alltag als Hospiz- und Trauerbegleiterin. Was bedeutet es, einfach da zu sein? Wie hält man Nähe aus, wenn der Tod immer mit am Tisch sitzt? Und lässt sich mit ihm tatsächlich eine Art Frieden schließen? Rassau wird diesen Fragen gemeinsam mit seinem Gast nachgehen.
Zwei weitere Termine stehen bereits fest: Am 27. September spricht Carina Rabe vom Sozialpsychiatrischen Dienst, am 15. November folgt Prof. Dr. med. Andreas Blana, Chefarzt für Urologie.
Der Eintritt ist frei. Spenden für die Arbeit des Hospizvereins Region Fürth e.V. sind willkommen.
Anmeldung bis 6. Mai erbeten: buero@hospizverein-fuerth.de / Telefon: 0911 – 979 0546 0
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