Zirndorf: Staatsminister Herrmann zeichnete über 100 Ehrenamtliche aus

Staatsminister Joachim Herrmann ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Landrat Matthias Dießl und Bürgermeister Markus Braun (v.l.), die Ehrenamtlichen aus Landkreis und Stadt Fürth für langjähriges Engagement auszuzeichnen.
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Engagement bis an die Schmerzgrenze

ZIRNDORF (tom/nf) – Im Rahmen einer Feierstunde wurden im Foyer des Landratsamtes mehr als 100 Mitglieder des Bayerischen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) für 25 beziehungsweise 40 Jahre ehrenamtliches Engagement in Stadt und Landkreis Fürth geehrt.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann überreichte bei dieser Gelegenheit – unterstützt von Landrat Matthias Dießl und Fürths Bürgermeister Markus Braun – das Ehrenzeichen des Freistaats Bayern. Herrmann hob dabei die herausragenden Leistungen hervor, die von Ehrenamtlichen geleistet werden – nicht selten „bis an die Schmerzgrenze“. Gleichzeitig dankte er aber auch deren Angehörigen, die während der Dienste auf ihren Partner oder ihre Partnerin, auf ihre Mutter oder ihren Vater verzichten müssen.

Breite Palette an Aufgaben

In seiner Begrüßung wies Landrat Matthias Dießl darauf hin, dass sich die Freiwilligen in den unterschiedlichsten Bereichen für ihre Mitmenschen einsetzen: „Das BRK bewies im vergangenen Jahr beinahe täglich, sowohl als Hilfsorganisation als auch als Wohlfahrtsverband, seinen Einsatz für geflüchtete Menschen in unserer Region. Aber auch beim Hochwasser im Frühjahr waren die Hilfsorganisationen, darunter das THW und die DLRG, sofort im Einsatz.“ Fürths Bürgermeister Markus Braun betonte die breite Palette der Aufgaben, denen sich die Ehrenamtlichen stellen, sowie „den unermesslichen Wert des ehrenamtlichen Engagements in unserer Gesellschaft“.
Bayernweit sind derzeit rund 450.000 Ehrenamtliche allein bei Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen und THW aktiv. Gut 100 von diesen standen bei der Feierstunde im Mittelpunkt. Viel öfter hätten sie es verdient, dass ihre Arbeit und ihr Engagement entsprechend gewürdigt würde – mit einem „Dankeschön!“, mit einem Schulterklopfen oder, wie an diesem Abend, mit einer Auszeichnung und einem kleinen Präsent.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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