Die Fürther Michaeliskirchweih wurde auf Schloß Schleißheim offiziell als Weltkulturerbe anerkannt

Kunstministerin Prof. Dr. med. Kiechle (2.v.r.) händigt Horst Müller (2.v.l.), Wirtschafts- und Wissenschaftsreferent der Stadt Fürth, und Dr. Martin Schramm, Leiter der städtischen Museen und Stadtarchivar, die Urkunde aus. Traudi Siferlinger moderierte den Festakt auf Schloß Schleißheim. (Foto: Andreas Gebert/StMWK)
Fürth: Michaeliskirchweih |

FÜRTH (pm/ak) - Die Fürther Michaeliskirchweih wurde in das bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Dass es zu der Ehrung kommen wird, teilte der damalige Kultusminister Spaenle bereits zum Jahreswechsel mit. Lediglich der Termin für die Übergabe der Urkunde stand noch nicht fest. Am 3. Juli war es nun soweit. Auf Schloß Schleißheim wurden in einem feierlichen Festakt zwölf Traditionen, Bräuche und Handwerkstechniken offiziell in die Liste aufgenommen. Insgesamt umfasst diese nun 37 Einträge. Für die Fürther Michaeliskirchweih nahmen der „Kirchweihreferent“ Horst Müller und Martin Schramm, Leiter des Stadtarchivs, die Urkunde aus den Händen von Kunstministerin Prof. Dr. med. Kiechle entgegen.
Die Fürther Michaeliskirchweih zählt zu den größten Stadtkirchweihen in Bayern. Mit ihren Elementen des überkonfessionellen Kirchweihgottesdienstes, dem Kirchweihmarkt, der Wirtshauskerwa, dem Unterhaltungsbereich und dem in den Medien übertragenen Erntedankumzug steht sie mit einer großen historischen Tiefe stellvertretend für Kirchweihfeste in den Städten Frankens.
Laut Oberbürgermeister Dr. Jung habe man nun, neben dem 200 jährigen Stadtjubiläum, einen weiteren guten Grund die Kirchweih in diesem Jahr vier Tage länger dauern zu lassen.
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