Allersberg ist "Corona-Hochburg"
Fast 20 Prozent der Einwohner hatten das Virus schon

Die blaue Kurve zeigt: Der Anstieg der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Roth seit dem Beginn des neuen Jahres 2022 ist keine Welle, sondern gleicht eher einem Raketenstart.
  • Die blaue Kurve zeigt: Der Anstieg der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Roth seit dem Beginn des neuen Jahres 2022 ist keine Welle, sondern gleicht eher einem Raketenstart.
  • Foto: Landratsamt Roth
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LANDKREIS ROTH (pm/vs) - Wenn man die jeweilige Einwohnerzahl in Relation mit der Zahl der bisher bekannten Corona-Infektionen setzt, dann steht im Landkreis Roth die Gemeinde Allersberg an der Spitze: Seit dem Beginn der Pandemie im März 2020 sind 1.628 Infektionen gemeldet worden. Mehrfach-Erkrankungen ausgeschlossen, bedeutet dies, dass fast 20 (aktuell 19,4) Prozent der rund 8.400 Einwohnerinnen und Einwohner bereits Bekanntschaft mit einer Corona-Variante gemacht hat.

Wichtig zum Verständnis: Die 1.628 gemeldeten Infektionen sind nicht gleichzusetzen mit 1.628 infizierten Personen. Manche Menschen hat es in diesen nun rund zwei Jahren nur einmal erwischt, andere öfters.

Kurz dahinter folgt Hilpoltstein (2.594 Fälle bei rund 13.800 Einwohnern), was einem Prozentsatz von 18,8 entspricht. Insgesamt stabilisiert sich die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis Roth auf hohem Niveau. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 2.103,5. Die 2.000-Marke ist erstmals am 8. Februar 2022 überschritten worden. Seitdem geht es mal ein bisschen rauf und dann wieder ein bisschen runter.

Die meisten Fälle gibt es aktuell in Roth

Die meisten aktuell bekannten Infektionen (Stand Dienstag, 15. Februar 2022)  mit 746 Personen meldet die Stadt Roth. Es folgt mit 534 Meldungen Hilpoltstein. Weiter geht es im dreistelligen Bereich mit Wendelstein (370 Fälle), Allersberg (237 Fälle), Schwanstetten (218 Fälle), Greding (184 Fälle), Spalt (183 Fälle), Georgensgmünd (181 Fälle), Rednitzhembach (167 Fälle),  Abenberg und Heideck (jeweils 146 Fälle), Büchenbach (121 Fälle), Röttenbach (109 Fälle) und Rohr (108 Fälle). Im zweistelligen Bereich liegen nur noch die Gemeinden Thalmässing (91 Fälle) und Kammerstein (69 Fälle).

Mortalität bei einem Prozent

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 sind im gesamten Landkreis Roth 20.644 Infektionen bekannt geworden. Dies entspricht - hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerungszahl von rund 127.000 - etwa 16,3 Prozent. 209 Todesopfer gibt es bisher zu beklagen. Hochgerechnet auf die bekannten 20.644 Infektionen beträgt die Mortalität im Landkreis Roth damit genau ein Prozent.

Autor:

Victor Schlampp aus Schwabach

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