Premiere ein Mega-Erfolg
Alle Fotos von der 1. Oldtimer Classic Rallye "Fränkische Schweiz"

Die absoluten Rallye-Ikonen der 1980er-Jahre: das Audi S1 Quattro-Monster und der legendäre Lancia Delta Integrale.
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  • Die absoluten Rallye-Ikonen der 1980er-Jahre: das Audi S1 Quattro-Monster und der legendäre Lancia Delta Integrale.
  • Foto: Fotos: Autohaus Macht, Carshooting Franken, HR Pics, Geo-Select Foto Art
  • hochgeladen von Peter Maskow

Neunkirchen am Brand – "Start frei" hieß es für die 1. Oldtimer Classic Rallye "Fränkische Schweiz" und für 40 klassische Rallyefahrzeuge aus den 1980er Jahren!
Das Autohaus Macht holte das DMI Team mit dem legendären Audi S1 Quattro an den Start. Auch Rallyehelden wie der Lancia Delta Integrale, Opel Ascona A oder der Peugeot 205 durften nicht fehlen. Ältestes Fahrzeug im Feld war ein BMW 327 von 1938.

Vor den Teams lagen am Samstag 200 km durch die Fränkische Schweiz mit neun Wertungsprüfungen und über 70 Lichtschrankenmessungen! Schon am Freitag konnten die Teilnehmer im Rallyezentrum im Hotel Selau die Papiere ihre abnehmen lassen und das Roadbook studieren um zu sehen, wo und wie die Lichtschranken stehen. Samstag hieß es für das 25-köpfige Helferteam rund um Anja und Tilo Macht ab 6 Uhr alles vorzubereiten, damit pünktlich um 7 Uhr zur technischen Fahrzeugabnahme durch die Dekra alles bereit stand.

Nach Frühstück und Fahrerbesprechung ging das Damen-Team Wittmann/Szilagyi aus Hersbruck mit der Startnummer 1 im Mercedes Benz 190 E 2.3-16 auf die erste Prüfung direkt am Hotelparkplatz. Dort zeigte das Fiat-Duo Stadlmayr/Stadlmayr aus Nürnberg sein Können und legte die erste Bestzeit des Tages vor – mit nur drei Zehnteln Abweichung zur Sollzeit. Im Minutentakt wurden die Rallyefahrzeuge von den Helfern des Automobilclubs Stein, der CB Funkfreunde Stein und des Automobilclubs Neunkirchen am Brand auf die Strecke geschickt.

Die durch die Feuerwehr Stöckach und Igensdorf abgesperrte Wertungsprüfung 2 stellte für die Teams die erste Herausforderung dar, da sie zweimal zu fahren war. Startnummer 1 (Wittmann/Szilagyi) holte sich die beste Zeit. Mit einer Zeit-/ und Durchfahrtskontrolle wurden 20 Minuten Pause in Kasberg eingelegt, bevor es zur Wertungsprüfung 3 nach Pretzfeld ging. Auf dem Gelände des Obstgroßmarktes musste ein Rundkurs auf abwechselnd Asphalt und Schotter gefahren werden. Wer zu viel Gas gab, konnte hier wertvolle Sekunden verlieren. Wieder brachten Wittmann/Szilagyi den Mercedes sauber zur Bestzeit.

Eine Verbindungsetappe zum Erholen gab es bis zur Wertungsprüfung auf dem Globus-Parkplatz in Forchheim. Beim folgenden Spezialrundkurs waren bis zu vier Fahrzeuge gleichzeitig in der Prüfung und zeigten ein Duell bei den Durchfahrten der Lichtschranken. Das Vater-Tochter Team Townson aus Windsbach ließ den gegenüber den anderen Teilnehmern untermotorisierten VW Golf fliegen –  und holte sich die Bestzeit! Bevor es zur Mittagspause mit Wiener Würstchen und Brezen ging, musste noch bei Auto Lixl In Heroldsbach auf engstem Raum Wertungsprüfung 5 absolviert werden. Hier schlug das Opel Manta Team Jung/Jung zu – mit nur 12 Zehnteln Abweichung zur Sollzeit.

Prüfung 6 war ebenfalls bei Lixl: Mit nur 6 Hundertstelsekunden Abweichung zeigte das Renault Team Köninger/Besendörfer aus Cadolzburg sein Können. Nochmals auf die Spezialprüfung in Forchheim bei Globus mit einer Bestzeit wieder von Jung/Jung im A Manta, bevor es nach Hetzles ging, zum Start der GP 8. Diese wurde wieder zweimal gefahren – mit einer Bestzeit vom Team Wittmann/Szilagyi. Die Spezialprüfung zwischen Großenbuch und Kleinsendelbach wurde mit 12 Lichtschrankenmessungen gefahren. Mit 1,16 Sekunden Abweichung zeigte das Porsche Team Rummler/Fuchs starke Nerven und holte sich den Wertungssieg. Gegen 16.30 Uhr kehrten die Teams zum Zieleinlauf zurück ins Hotel Selau.

Alle Infos gibt es unter
www.oldtimer-classic-rallye.de
Ergebnisse:
Gesamtsieg und Platz 1: Team Jung/Jung im Opel Manta A
Platz 2: Team Townson/Townson aus Windsbach im VW Golf 1
Platz 3: Team Kipfer/Kipfer aus Hersbruck im Alpina B12
Siegerinnen LadysCUP: Team Wittmann/Szilagyi im Mercedes 190 E 2.3-16
Sieger im PorscheCUP: Team Autsch/Stamm Autsch aus Weidhausen im Porsche 911
Von den Startgeldern wurden jeweils 25.- Euro pro Team für Spielwaren bei Tagesmüttern gespendet.

Autor:

Peter Maskow aus Nürnberg

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