HildegardPohl_Trio im Hubertussaal
A Night with Gershwin

Das HildegardPohl_Trio auf der Bühne des Hubertussaals mit "A Night with Gershwin"
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Nebel über der Bühne. Langsam tauchen drei Gestalten, ein Schlagzeug, ein Klavier und ein Bass aus dem Blau: Das HildegardPohl_Trio auf der Bühne des Hubertussaals mit dem Programm: „A Night with Gershwin“ mit Hildegard Pohl am Piano, Yogo Pausch an den Drums und Norbert Meyer-Venus am Bass.

Es erklingt die Melodie „A Foggy Day“ und Hildegard meint dazu, dass aus Great Britain ja momentan ganz viel Nebulöses komme mit dem Brexit, aber zum Glück auch das Prinzenbaby Archie. Damit ist das Trio schon mittendrin in der faszinierenden Jazz-Musik von George Gershwin, geboren am 26. September 1898 als Sohn jüdischer Immigranten aus Russland mit dem Geburtsnamen Jacob Bruskin Gershowitz, und sehr jung an einem Gehirntumor am 11. Juli 1937 verstorben.

Es folgt eine Improvisation über A. Dvorak, weil der junge George Gershwin eine Melodie von ihm durch das Fenster seines Freundes Maxi Rosenzweig hörte, und dadurch zum Klavier spielen und Komponieren inspiriert wurde. Er war zunächst Autodidakt auf dem Klavier seines älteren Bruders Ira und hatte später Unterricht bei Charles Humbitzer vom Beethoven Symphony Orchestra.

Das Trio interpretiert gekonnt die großen Werke Gershwins aus Porgy and Bess, der berühmten Folk Opera über schwarze Amerikaner, „Fascinating Rhythm“ aus „Lady be good“, Swanee aus dem Jahr 1919, das durch den Broadway Sänger Al Jolsen berühmt wurde und kommt schließlich zur Big Rhapsody in Blue, das es aus vier Rhapsodien zusammensetzt, darunter Rhapsody in Blue, Franz Liszts Rhapsody und Bohemian Rhapsody. „The Man I love“ und „Love is here to stay” ergänzen das Repertoire des Genies, das leider so jung von uns gegangen ist.

Die Fans des HildegardPohl_Trios lieben das Medley, das Hildegard immer aus Publikumswünschen zusammenstellt, dieses Mal unter dem Stichwort „Nacht“, eben wegen der „Night with Gershwin“. Allerdings sind die Wünsche sehr seltsam, sogar „Stille Nacht“ ist darunter. Aber, wie immer, gelingt es: „Der junge Gershwin sitzt einsam als „Stranger in the Night“ an seinem Piano, da schaut er aus dem Fenster, sieht den Fluss „Moon River“ und hört die „Moonlight Serenade“. Von diesseits des Flusses erklingt „Silent Night“ und wird von der anderen Seite mit „Guten Abend, gute Nacht“ beantwortet. Und da steht sie endlich, die schöne Frau, die er mit „Buona sera, Signorina!“ begrüßt. Das Publikum ist begeistert und bittet um zwei Zugaben. „Das ist Yogo mit den elastischen Beinen“, gesungen und gespielt von Hilde, wird zum großen Finale.

Autor:

Edith Link aus Nürnberg

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