Führung zum Prachteinband des Codex Aureus im Germanischen Nationalmuseum

Abb.: Prunkeinband des Codex Aureus Epternacensis, zwischen 983 und 991.
  • Abb.: Prunkeinband des Codex Aureus Epternacensis, zwischen 983 und 991.
  • Foto: Germanisches Nationalmuseum
  • hochgeladen von Redaktion MarktSpiegel

NÜRNBERG (pm/nf) - Er zählt zu den kostbarsten und eindrucksvollsten Exponaten im Germanischen Nationalmuseum: der prachtvoll ausgestattete Einband des Codes Aureus.

Entstanden ist er vermutlich zwischen 983 und 991 in Trier als Stiftung der Kaiserin Theophanu und ihres Sohnes Otto III. für die bis dahin ohne festen Einband verbliebenen Pergamentseiten des Echternacher Evangeliars. Am Samstag, 1. Oktober 2016 um 15:00 Uhr wird rund eine Stunde lang eingehend über dieses außerordentlich wertvolle Werk gesprochen. Den Golddeckel ziert mittig eine Elfenbeintafel mit einer Kreuzigungsszene, die von Edelsteinen, Perlen, kleinen Email-Täfelchen und Goldreliefs umgeben ist. Der Prachteinband wurde im Jahr 1955 wieder von der Handschrift getrennt und befindet sich jetzt in der Dauerausstellung zu frühmittelalterlicher Kunst.

Objekt im Fokus: Der Buchdeckel des Codex Aureus
am Samstag, 1. Oktober 2016 um 15:00 Uhr
im Germanischen Nationalmuseum
2 Euro zzgl. Eintritt

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