Gedenkstein enthüllt: Der Zabo – die Heimat des Club

115 Jahre Club: Dr. Thomas Grethlein, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Nürnberg, Jugendspieler des NachwuchsLeistungsZentrum (NLZ) und die MINI CLUBERER des Kids Club des 1. FC Nürnberg bei der Enthüllung des Gedenksteins.
  • 115 Jahre Club: Dr. Thomas Grethlein, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Nürnberg, Jugendspieler des NachwuchsLeistungsZentrum (NLZ) und die MINI CLUBERER des Kids Club des 1. FC Nürnberg bei der Enthüllung des Gedenksteins.
  • Foto: bayernpress
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NÜRNBERG (nf/pm) - Dr. Thomas Grethlein, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Nürnberg, die Jugendspieler des NachwuchsLeistungsZentrum (NLZ) und die MINI CLUBERER des Kids Club des 1. FC Nürnberg enthüllten gestern in der Kachletstraße 6 den Gedenkstein ,,Der Zabo – die Heimat des Club" zum 115-jährigen Jubiläum des 1. FC Nürnberg. Auf dem Grundstück stand früher das ehemalige Club-Heim.

Die Geburtsstunde des 1. FC Nürnberg schlägt am 4. Mai 1900 in der Gaststätte „Zur Burenhütte“ in der Deutschherrnstraße. Die Heimat des Club ist jedoch der Zabo. Hier, zwischen Kachlet-, Zerzabelshof- und Jochensteinstraße, weiht der 1. FCN am 24. August 1913 im damals selbstständigen Dorf Zerzabelshof eine stattliche vereinseigene Sportanlage mit einem 8.000 Zuschauer fassenden Stadion ein. In den 1920er Jahren wird der Club zum erfolgreichsten deutschen Fußballverein – und das Kürzel „Zabo“ zu einem Begriff für Nürnberg und erstklassigen Fußball.
Ab 1926 wird die Kapazität des Stadions auf 25.000 Zuschauer erweitert. Der Zabo gilt nun als die schönste vereinseigene Sportanlage in Deutschland mit Schwimmbad, Tennisanlage sowie Hockey- und Trainingsplätzen. Mit dem Neu- und Ausbau nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges entsteht 1950 ein Stadion für 35.000 Zuschauer.
Doch das Stadion mitten in Zerzabelshof stößt an seine Grenzen. Der 1. FC Nürnberg beschließt, den vereinseigenen Sportpark aufzugeben. Am 1. September 1966 wird der Zabo abgerissen, auf dem Areal werden Wohnhäuser errichtet. Als Trainingsgelände entsteht am Valznerweiher der „Neue Zabo“. Ihre Spiele trägt die 1. Mannschaft seitdem im Städtischen Stadion aus, das schon 1928 eröffnet worden war.

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