Die Liste aller Kulturhauptstädte seit 1985 ++ Kunstminister Bernd Siebler: „Freistaat kämpft an der Seite Nürnbergs“
Die Noris geht ins Rennen um den Titel für das Jahr 2025!

Das Bewerbungsbuch für die Kulturhauptstadt 2025 wurde kürzlich abgegeben: Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner, Leiter des Bewerbungsbüros Kulturhauptstadt Europas 2025, Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner und Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (v.l.).
  • Das Bewerbungsbuch für die Kulturhauptstadt 2025 wurde kürzlich abgegeben: Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner, Leiter des Bewerbungsbüros Kulturhauptstadt Europas 2025, Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner und Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (v.l.).
  • Foto: Steffen Kirschner, Stadt Nürnberg, Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas 2025
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

NÜRNBERG (nf) -  Die Stadt Nürnberg geht im Wettbewerb um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ für den Freistaat ins Rennen. Kunstminister Bernd Sibler betonte in diesem Zusammenhang: „Das bemerkenswerte und vielfältige Angebot an kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen ist eine hervorragende Voraussetzung für eine hochkarätige Bewerbung der Stadt Nürnberg zur Kulturhauptstadt Europas. Der Freistaat wird an der Seite Nürnbergs für diesen Titel kämpfen. Der Wettbewerb bietet die Chance, mit kreativen Impulsen und neuen Kulturprojekten Nürnberg zum Kultur-Hotspot Europas machen. Ich wünsche Nürnberg viel Erfolg und drücke die Daumen!“

Seit 1985 vergibt die Europäische Union jährlich den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. Das Programm soll die Vielfalt Europas und die Verbundenheit der Mitgliedsstaaten untereinander erlebbar machen. 2025 ist neben einer slowenischen auch eine deutsche Stadt berechtigt, den Titel zu führen. Nach den Vorgaben der EU begann das Auswahlverfahren 2018 mit einer nationalen Ausschreibung: In ihrer Funktion als „managing authority" schuf die Kulturstiftung der Länder 2018 eine offizielle Webseite und organisierte die Auftaktveranstaltung im Europäischen Haus in Berlin. Ende 2018 erfolgte die öffentliche Ausschreibung bzw. der Aufruf zur Einreichung von Bewerbungen.

Mehrere Auswahlrunden

2020 begutachtet eine unabhängige europäische Expertenjury die Bewerbungen und erstellt aus der Gesamtzahl der Bewerbungen eine Vorauswahlliste. Die in der Auswahlliste genannten Bewerberstädte können ihre Bewerbungen dann anhand der Juryempfehlungen ergänzen und überarbeiten. Nach einer zweiten und abschließenden Auswahlrunde empfiehlt die Jury eine Stadt für die Ernennung zur Kulturhauptstadt. Der jeweilige Mitgliedstaat ernennt schließlich anhand der Jury-Empfehlungen die Kulturhauptstadt.

Um die deutsche Teilnahme 2025 bewerben sich acht Städte:  Chemnitz, Dresden, Hannover, Hildesheim, Magdeburg, Nürnberg, Gera und Zittau.

Die Liste aller Europäischen Kulturhauptstädte im Überblick: 

1985: Athen

1986: Florenz

1987: Amsterdam

1988: Berlin

1989: Paris

1990: Glasgow

1991: Dublin

1992: Madrid

1993: Antwerpen

1994: Lissabon
1995: Luxemburg

1996: Kopenhagen

1997: Thessaloniki

1998: Stockholm

1999: Weimar

2000: Avignon, Bergen, Bologna, Brüssel, Helsinki, Krakau, Prag, Reykjavik und Santiago de Compostela

2001: Rotterdam und Porto
2002: Brügge und Salamanca

2003: Graz

2004: Genua und Lille

2005: Cork 

2006: Patras in Griechenland

2007: Luxemburg und Sibiu (Hermannstadt/Rumänien)

2008: Liverpool (Großbritannien) und Stavanger (Norwegen)

2009: Linz (Österreich) und Vilnius (Litauen)

2010: Essen (Deutschland - stellvertretend für das Ruhrgebiet), Pécs (Ungarn), Istanbul (Türkei)

2011: Turku (Finnland), Tallinn (Estland) 

2012: Guimarães (Portugal), Maribor (Slowenien)

2013: Marseille (Frankreich), Košice (Slowakei)

2014: Umeå (Schweden), Riga (Lettland)

2015: Mons (Belgien) und Plzeň (Pilsen/Tschechien)

2016: San Sebastián (Baskenland/Spanien) und Wrocław (Breslau/Polen)

2017: Aarhus (Dänemark) und Paphos (Zypern)
2018: Leeuwarden (Niederlande) und Valetta (Malta)
2019: Matera (Italien) und Plowdiw (Bulgarien)
2020: Rijeka (Kroatien) und Galway (Irland)

Für 2021 möglich: Timișoara (Rumänien), Eleusis (Griechenland) und Novi Sad (Serbien als eventueller EU-Beitrittskandidat)
2022: Kaunas (Litauen) und Esch (Luxemburg)
2023: Veszprém (Ungarn)
2024: Tartu (Estland), Bodø (Norwegen).

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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